▶️ Aus für Frührente und Start der Zwangs-Aktienrente: Kapitalrente, Beitragssätze und der lange Weg zur Generationengerechtigkeit
Die Rentenreform 2026 bringt einen historischen Umbau mit verpflichtender Kapitalrente nach schwedischem Vorbild. | Ab 2028 sollen schrittweise bis zu zwei Prozent des Bruttolohns in einen staatlichen Aktienfonds fließen. | Das Renteneintrittsalter wird an die Lebenserwartung gekoppelt und die abschlagsfreie Frührente abgeschafft. | Beitragssätze könnten deutlich steigen und das Nettogehalt vieler Arbeitnehmer spürbar belasten. | | Die Reform zielt auf mehr Generationengerechtigkeit, trifft aber besonders die Übergangsgeneration hart. | Experten sehen langfristige Makrovorteile durch Kapitaldeckung, gleichzeitig bestehen erhebliche Kapitalmarktrisiken. | | Politisch ist die Umsetzung umstritten: Gewerkschaften, Arbeitgeber und Parteien sind gespalten. | Das schwedische Modell zeigt Chancen durch Renditen, aber auch notwendige Anpassungsmechanismen in Krisen. | Umverteilungskonflikte und soziale Folgen für vulnerable Gruppen bleiben ungelöst. | Die zentrale Frage bleibt, ob das Paket besser ist als ein Weiter-so — mit massiven Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. [...]
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