▶️ Das Milliarden-Monopol: Warum selbst härteste Sanktionen das Rubin-Geschäft in Myanmar (ehemals Burma) nicht stoppen
Ein 11.000-Karat-Rubin aus Mogok enthüllt die immense geologische Kraft und den globalen Wert Myanmars. | Der Abbau der „Taubenblut“-Rubine dient längst der Finanzierung der Militärjunta und stärkt korrupte Eliten. | Sanktionen westlicher Staaten treffen bislang vor allem Zwischenhändler, weil China zentrale Handelsrouten offenhält. | | Schmuggel, Steuerflucht und undurchsichtige Lieferketten entziehen dem Staat und der Bevölkerung Milliarden. | | Tausende informelle Bergarbeiter schuften ohne Schutz und Rechtssicherheit, während wenige davon profitieren. | Luxusjuweliere und Auktionshäuser stehen in der Verantwortung, Herkunft und Sorgfaltspflichten strenger zu prüfen. | Chinas geopolitisches Interesse stabilisiert die Lieferketten und macht internationale Maßnahmen weniger effektiv. | Trotz hoher Exportwerte bleibt die Mehrheit der Bevölkerung in Armut — ein klassischer Ressourcenfluch. | Es fehlt ein verbindlicher globaler Rechtsrahmen zur Rückverfolgbarkeit farbiger Edelsteine wie es ihn für Konfliktmineralien gibt. | Nur zielgerichtete Sanktionen, verbindliche Sorgfaltspflichten und transparente Lieferketten können den Reichtum Myanmars den Menschen vor Ort zugutekommen lassen. [...]
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