▶️ Europa hat geschlafen – nun soll der Mittelstand die Verteidigung retten
| Europas Sicherheitsarchitektur steht vor einer epochalen Zäsur, weil billige Massen-Drohnen teure Großwaffensysteme wirtschaftlich entwerten. | Die neue Ökonomie des Krieges zeigt: 300‑Euro‑Drohnen können Ziele im Millionenwert neutralisieren und verändern damit Beschaffungslogiken. | Europas KMU haben Innovationskraft, doch ein zersplitterter Binnenmarkt und lähmende Genehmigungen blockieren schnelle industrielle Skalierung. | Die Abhängigkeit von chinesischen Schlüsselkomponenten für Motoren, Flugcontroller und Batterien ist ein strategisches Risiko, das die Produktion verwundbar macht. | Trotz Milliardenprogrammen fließt ein Großteil der Mittel an etablierte Großkonzerne, während Start-ups in der kritischen Skalierungsphase zu wenig Kapital erhalten. | | Staatliche Abnahmegarantien und ein echter Verteidigungsbinnenmarkt sind notwendig, damit europäische Fertigungslinien wirtschaftlich tragfähig werden. | | Beschaffungsverfahren müssen so reformiert werden, dass KMU realistisch an Aufträgen teilnehmen und Innovationen schnell in Einsatzfähigkeit überführt werden können. | Logistik und dual‑use‑Infrastrukturen sind zentrale strategische Faktoren, um Produktion, Lagerung und schnelle Verfügbarkeit im Krisenfall sicherzustellen. | Die EU braucht schnellere, agilere Verfahren und verbindliche Industriepolitik, um technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und Resilienz aufzubauen. | Nur durch eine umfassende systemisch [...]
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