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German Brand Award 2026: Wie die Marke zur härtesten ökonomischen Währung wird – Neue Jury tritt am 18. März zusammen

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Veröffentlicht am: 17. März 2026 / Update vom: 17. März 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein

 GermanBrandAwards2025 -1K0A2041

GermanBrandAwards2025 -1K0A2041 – Bild: Yvonne Hartmann

KI, Krisen und Regulierung: Warum Markenvertrauen 2026 zum wichtigsten Schutzschild wird

Der B2B-Irrtum: Warum Einkaufsentscheidungen heute viel emotionaler sind, als Manager denken

Was lange Zeit als kreatives „Nice-to-have“ der Konsumgüter- und Lifestyle-Industrie galt, hat sich zu einem knallharten ökonomischen Erfolgsfaktor entwickelt. Die Rekordeinreichungen zum German Brand Award 2026 beweisen eindrucksvoll, dass gerade in kapitalintensiven, stark regulierten B2B-Branchen wie Industrie, Gesundheit und Mobilität die Marke zunehmend als produktives Kapital verstanden wird. In einer globalisierten Wirtschaft, die von geopolitischen Krisen, strengen Regulierungen und der rasanten KI-Transformation geprägt ist, fungiert Markenvertrauen heute als essenzieller Schutzschild und Wachstumsmotor. Der folgende Beitrag beleuchtet, warum strategische Markenarbeit kein reines Kommunikationsthema mehr ist, wieso B2B-Kaufentscheidungen immer emotionaler werden und welche essenziellen Schlüsse Unternehmen ziehen müssen, um im Wettbewerb von morgen nicht den Anschluss zu verlieren.

Wer Marke 2026 noch als „weiches Thema“ sieht, hat die neuen Spielregeln des Wettbewerbs nicht verstanden

Markenführung im Umbruch: Vom Nice-to-have zum Produktivkapital

Die Zahlen zum German Brand Award 2026 erzählen eine eindeutige Geschichte: 1.676 Einreichungen aus 12 Ländern zeigen, dass Markenführung längst nicht mehr als dekorative Disziplin verstanden wird, sondern als handfester Wettbewerbsfaktor, in den Unternehmen gezielt investieren. Besonders bemerkbar macht sich dieser Trend in wirtschaftsstarken Branchen wie Gesundheitswirtschaft, Mobility und Industrie, die traditionell eher technik- und produktgetrieben sind. Der Markendiskurs verschiebt sich damit weg vom Fokus auf Konsumgüter und Lifestyle, hin zu jenen Sektoren, die maßgeblich Wertschöpfung, Exportleistung und Beschäftigung einer Volkswirtschaft prägen.

Ökonomisch betrachtet deutet diese Verschiebung auf eine Re-Definition von Unternehmenswert hin: Immaterielle Vermögenswerte – allen voran starke Marken – gewinnen in bilanziell oft schwer greifbaren, aber in der Realwirtschaft sehr wirksamen Dimensionen an Bedeutung. In Märkten, die von Digitalisierung, Automatisierung und Regulierung durchdrungen sind, wirkt Marke als Koordinationsmechanismus: Sie reduziert Informationskosten, senkt Unsicherheit und bündelt Erwartungen von Kundinnen, Mitarbeiterinnen, Investorinnen und Partnern. Damit wird Markenführung zu einer Art produktivem Kapital, das Markteintrittsbarrieren erhöht, Preissetzungsspielräume erweitert und Innovationsakzeptanz beschleunigt.

Gleichzeitig verdeutlichen die hohen Einreichungszahlen, dass Markenwettbewerb intensiver, nicht einfacher wird. Wenn nahezu alle relevanten Marktakteure an ihrer Markenpositionierung arbeiten, entsteht ein „Brand Inflation“-Effekt: Sichtbarkeit und Differenzierung werden knapper, während der Kommunikationsdruck steigt. Wer in diesem Umfeld nicht nur mithalten, sondern vorausgehen will, muss Marke konsequent als strategische und ökonomische Steuerungsgröße verstehen, nicht als Folgeaktivität von Kampagnenplanung.

Industrie, Mobility, Health: Warum ausgerechnet die „harten“ Branchen Marken-Offensiven starten

Besonders groß ist das Einreichungswachstum 2026 in den Segmenten Health & Pharmaceuticals, Transport & Mobility sowie Industry, Machines & Engineering. Diese Branchen stehen unter gleichzeitigem Druck aus mehreren Richtungen: hohe Kapitalintensität, lange Entwicklungszyklen, zunehmende Regulierung, Fachkräftemangel und verschärfter globaler Wettbewerb. Gerade unter diesen Bedingungen wird Marke ökonomisch attraktiv, weil sie als Hebel dient, der langfristig wirkt und sich über viele Berührungspunkte amortisiert.

In der Gesundheitswirtschaft steigt der Bedarf nach Orientierung, weil Innovationstakt, regulatorische Vorgaben und gesellschaftliche Sensibilität für Risiken gleichzeitig zunehmen. Für Hersteller pharmazeutischer Produkte, Medtech-Anbieter und Gesundheitsdienstleister wird eine starke Marke zum Vertrauensfilter: Sie reduziert wahrgenommenes Risiko, erhöht Therapieakzeptanz und beeinflusst damit mittelbar auch Verordnung, Nutzung und Zahlungsbereitschaft. Auf Volkswirtschaftsebene spielen Marken im Gesundheitsbereich zudem eine Rolle, wenn es um strategische Versorgungssicherheit und Standortattraktivität für forschende Unternehmen geht.

Im Mobility-Sektor verschärft sich der Strukturwandel durch Elektromobilität, vernetzte Dienste und neue Plattformmodelle. Anbieter konkurrieren längst nicht mehr nur mit Produktmerkmalen, sondern mit Ökosystemen aus Service, Software, Ladeinfrastruktur und Mobilitätsdiensten. Eine starke Marke kann hier Wechselkosten erhöhen, Kundenbindung über einzelne Fahrzeug- oder Servicegenerationen hinweg sichern und die Akzeptanz neuer Geschäftsmodelle – etwa Subscriptions oder datenbasierter Dienste – steigern. Ökonomisch übersetzt heißt das: stabilere Cashflows, geringere Akquisekosten und stärkere Resilienz in konjunkturellen Dellen.

In der Industrie, also in Maschinenbau, Anlagenbau und Engineering, war Marke lange vor allem im Exportkontext relevant, etwa als Herkunfts- und Qualitätsversprechen. Mit zunehmender Modularisierung von Lösungen, Softwareanteil und Serviceorientierung ändert sich diese Logik. Marken schaffen hier Vertrauen in komplexe, oft lebenszyklusorientierte Angebote: Wartungsverträge, digitale Plattformen, datengetriebene Services und KI-basierte Assistenzsysteme. Da Investitionsentscheidungen in diesem Umfeld hohe Ticketgrößen und lange Bindungen beinhalten, wirken starke Marken als Risikopuffer für die investierende Seite und als Margenschutz für Anbieter.

Markenvertrauen als Wachstumsmotor im Zeitalter der Unsicherheit

Die neue Rolle von Markenvertrauen zeigt sich auch in der Kooperation des German Brand Award mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos. Im Rahmen der Partnerschaft wird in einer Studie untersucht, wie Vertrauen in Marken mit nachhaltigem Wachstum, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und regulatorischen Rahmenbedingungen zusammenhängt. Dabei rückt eine zentrale ökonomische Frage in den Vordergrund: In welchem Maße können starke Marken Unsicherheit in volatilen Märkten kompensieren und dadurch Wachstumschancen sichern?

Vertrauen wirkt ökonomisch wie ein Diskontfaktor für wahrgenommene Risiken. Wenn Kundinnen einer Marke höhere Verlässlichkeit, Qualität und Integrität zuschreiben, sind sie eher bereit, Premiumpreise zu akzeptieren, längere Vertragsbindungen einzugehen oder Innovationen schneller zu adaptieren. Für Unternehmen bedeutet dies stabilisierte Ertragsströme und eine Verringerung von Volatilität bei Nachfrage und Cashflows. In Zeiten multipler Krisen – von geopolitischen Spannungen bis zu Lieferkettenstörungen – entsteht so ein immaterieller Puffer, der sich in messbaren Kennzahlen wie Churn Rate, Net Promoter Score oder Wiederkaufsquoten niederschlägt.

Mit der zunehmenden Integration von KI in Geschäftsprozesse und Markenkommunikation verschiebt sich der Vertrauensdiskurs zusätzlich. KI kann Effizienz und Personalisierung steigern, erhöht aber zugleich die Sensibilität für Themen wie Transparenz, Fairness und Datenschutz. Marken, die KI strategisch einsetzen, müssen daher nicht nur funktionale Leistung, sondern auch digitale Verantwortung glaubhaft vermitteln. Ökonomisch zeigt sich das in der Bereitschaft von Kundinnen, datenbasierte Services zu nutzen, in der Akzeptanz automatisierter Entscheidungen und in der Loyalität gegenüber datengetriebenen Geschäftsmodellen.

Regulierung wirkt in diesem Kontext als doppelter Treiber: Einerseits erhöht sie Compliance-Kosten, andererseits schafft sie Markteintrittsbarrieren, von denen etablierte, vertrauenswürdige Marken überproportional profitieren. Unternehmen, die Markenführung konsequent mit Governance-, Risiko- und Compliance-Strukturen verzahnen, können Regulierung daher nicht nur als Kostenfaktor, sondern als Schutzwall gegen weniger gut aufgestellte Wettbewerber nutzen.

B2B-Märkte im Markenfokus: Wenn Beschaffungsentscheidungen emotionaler werden, als sie aussehen

Der starke Zuspruch aus technologie- und industriegetriebenen Sektoren verdeutlicht, dass Marke im B2B-Umfeld strategisch deutlich höher gewichtet wird als noch vor wenigen Jahren. Lange galt die Annahme, dass B2B-Entscheidungen weitgehend rational, zahlengesteuert und funktional getroffen werden; Marke spielte vor allem als Vertrauensanker im Hintergrund eine Rolle. Mit wachsender Komplexität von Lösungen, steigender Austauschbarkeit von Basistechnologien und der Professionalisierung von Einkauf und Procurement verschiebt sich dieses Bild.

B2B-Kaufentscheidungen sind heute häufig multidimensionale Konsensprozesse, in denen verschiedene Stakeholder mit unterschiedlichen Motiven involviert sind: Technik, Einkauf, Management, IT, Compliance und oft HR. Marke dient in solchen Konstellationen als Orientierungs- und Bündelungssymbol, das interne Abstimmungsprozesse erleichtert. Eine etablierte, positiv aufgeladene Unternehmensmarke kann Entscheidungszyklen verkürzen, interne Widerstände reduzieren und damit Transaktionskosten senken. In Ausschreibungen wirkt sie als „Risikoprämie“: Wer als sicher, zuverlässig und zukunftsorientiert gilt, hat bessere Karten, auch wenn nicht jedes Einzelkriterium preislich oder funktional den Bestwert erreicht.

Hinzu kommt, dass B2B-Kunden zunehmend Erwartungen aus privaten Konsumerfahrungen in ihre beruflichen Rollen übertragen. Nutzerfreundliche digitale Touchpoints, klare Markenbilder und konsistente Customer Journeys werden auch in industriellen Kontexten zur erwarteten Basisleistung. Anbieter, die diese Erwartungen ignorieren, riskieren nicht nur Imageverluste, sondern mittelfristig auch den Anschluss an neue, digital versierte Wettbewerber. Markenführung im B2B wird damit zur Schnittstelle von Vertriebsökonomie, Servicearchitektur und Digitalisierung.

 

🎯🎯🎯 Datengetriebener B2B-Industry-Hub als Quasi-Inhouse-Lösung

Die Quasi-Inhouse-Lösung: Wie Xpert.Digital operative Lücken in B2B-Marketing und Vertrieb schließt – Smart Content-Driven Business

Die Quasi-Inhouse-Lösung: Wie Xpert.Digital operative Lücken in B2B-Marketing und Vertrieb schließt – Smart Content-Driven Business - Bild: Xpert.Digital

Xpert.Digital ist ein von Konrad Wolfenstein geführter, datengetriebener B2B-Industry-Hub. Das Unternehmen agiert als externe Quasi-Inhouse-Lösung für Industriepartner und schließt operative Lücken in Marketing, Content und Vertrieb – ohne zusätzlichen Ressourcenaufbau auf Kundenseite.

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  • Die Quasi-Inhouse-Lösung: Wie Xpert.Digital operative Lücken in B2B-Marketing und Vertrieb schließt – Smart Content-Driven Business

 

Logo und Claim sind tot: Warum klassische Markenführung 2026 nicht mehr ausreicht

Die Jury als Seismograf: Welche Markenlogiken sich durchsetzen

Die 18-köpfige Jury des German Brand Award 2026, in der Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Markenstrategie, Kommunikation und Kultur vertreten sind, fungiert de facto als Seismograf für die Entwicklung moderner Markenlogiken. Mit acht neuen Mitgliedern aus Unternehmen und Organisationen wie Deutsche Bank, Hochschule Ruhr West, 1KOMMA5°, Baby got Business, followfood, T-Systems International und einem Cultural Trendscout wird das Gremium breiter und diverser aufgestellt. Diese Zusammensetzung ist nicht nur symbolisch, sondern ökonomisch relevant: Sie verdeutlicht, welche Perspektiven künftig stärker darüber entscheiden, welche Marken als vorbildlich gelten.

Für den Jubiläumsjahrgang 2026 werden acht neue Mitglieder Teil des Gremiums

  • Lutz Dietzold, CEO, German Design Council
  • Stefan Anderl, Vice President, German Design Council
  • Dr. Saskia Diehl, Jurymitglied u. Geschäftsführerin GMK Markenberatung
  • Prof. Dr. Simone Roth, Jurymitglied u. Professorin Hochschule Ruhr West
  • Christian Rummel, Jurymitglied u. Head of Central Brand Management Deutsche Bank
  • Dr. Christian Loefert, Jurymitglied u. CMO T-Systems International
  • Isabelle Rogat, Jurymitglied u. Cultural Trendscout
  • Sophia Rödiger, Jurymitglied u. CMO 1KOMMA5°
  • Julius Palm, Jurymitglied, Co-CEO u. Head of Strategy & Brand followfood

Die stärkere Integration von Vertreterinnen und Vertretern aus Nachhaltigkeitswirtschaft, Kultur und Digitalisierung legt nahe, dass klassische Markenarbeit – verstanden als Konsistenz in Logo, Claim und Kampagne – nicht mehr ausreicht. Bewertet werden vielmehr Konzepte, die strategische Markenführung mit Nachhaltigkeit, technologischer Transformation und gesellschaftlicher Relevanz verknüpfen. Für Unternehmen heißt das: Markenversprechen müssen zunehmend mit nachweisbaren Leistungsindikatoren hinterlegt werden, etwa im Bereich CO₂-Reduktion, sozialer Wirkung oder digitaler Kundenerfahrung. Wer hier glaubwürdig und messbar agiert, kann sich ökonomisch differenzieren und zugleich Reputationsrisiken reduzieren.

Die Jurysitzung im Umfeld eines großen Finanzinstituts in Frankfurt am Main unterstreicht zudem eine weitere Dimension: Marke wird als Asset verstanden, das Kapitalmärkte, Investoren und Finanzkommunikation beeinflusst. In Zeiten, in denen ESG-Kriterien und immaterielle Werte an Bedeutung gewinnen, kann eine konsequente Markenführung Bewertungsaufschläge rechtfertigen, Investor Relations unterstützen und den Zugang zu Kapital erleichtern. Die Jury fungiert damit indirekt als Filter für jene Markenmodelle, die künftig auch in Finanz- und Governance-Diskursen an Gewicht gewinnen.

Partnerschaften, Studien, Convention: Marke als Ökosystem- und Wissensplattform

Mit der Kooperation mit dem Kreativfachmedium PAGE und der neuen Rolle von Ipsos als Insights-Partner baut der German Brand Award seine Positionierung als Wissens- und Netzwerkplattform weiter aus. Der Ehrenpreis „Creative of the Year“ betont die Bedeutung kreativer Handschriften, die aus einer klar definierten Marken-DNA heraus konsistente Auftritte schaffen und so Wiedererkennbarkeit, Prägnanz und ökonomischen Impact erhöhen. Gleichzeitig verweisen weitere Ehrenpreise wie „Brand Manager of the Year“, „Best Purpose of the Year“ und „Startup of the Year“ darauf, dass Markenführung entlang der gesamten Wertschöpfung – von strategischer Steuerung über gesellschaftliche Wirkung bis zur Wachstumsdynamik junger Unternehmen – gedacht wird.

Die German Brand Convention als begleitendes Netzwerktreffen zur Award Show bietet den Rahmen, in dem Studienergebnisse, Best Practices und Zukunftsperspektiven in den Diskurs zurückgespielt werden. Ökonomisch interessant ist dabei, dass der Preis sich in zehn Jahren von einem Branchentreffen mit 250 Gästen zu einer spartenübergreifenden Plattform mit mehr als 750 Markenverantwortlichen entwickelt hat. Das verweist auf einen steigenden Bedarf an Austausch über markenstrategische Fragen, insbesondere im Hinblick auf Transformation, KI, Nachhaltigkeit und Regulierung. Wo viele Marktakteure zusammentreffen, entsteht zudem ein informeller Standardisierungsprozess: Best Practices werden beobachtet, imitiert und weiterentwickelt – ein Prozess, der langfristig auch Branchen-Benchmarks und Erwartungshaltungen prägt.

Indem der Award starke Marken, Kampagnen und Strategien sichtbar macht, senkt er Informationskosten im Markt: Unternehmen können sich an ausgezeichneten Projekten orientieren, Investoren erhalten Signale für zukunftsfähige Markenmodelle und Talente erkennen Arbeitgeber, die Markenführung ernst nehmen. So entsteht ein Ökosystemeffekt, der über die reine Preisvergabe hinausgeht und zur Professionalisierung des Marktes beiträgt.

Zehn Jahre German Brand Award: Marke als Treiber von Transformation und Resilienz

Das zehnjährige Jubiläum des German Brand Award markiert einen Wendepunkt: Der Preis hat sich von einem Format für Branchenexpertinnen und -experten zu einer Plattform entwickelt, die zentrale Transformationsfragen von Wirtschaft und Gesellschaft spiegelt. Während zu Beginn vor allem klassische Marketing- und Kommunikationsaspekte im Vordergrund standen, rücken heute Themen wie Circular Design, nachhaltige Geschäftsmodelle, datenbasierte Services und KI-beschleunigte Innovation in den Fokus. Das spiegelt die Haltung des German Design Council wider, der Design und Markenführung als Hebel für wirtschaftlichen Erfolg, Transformation und eine nachhaltige Zukunft versteht.

Für Unternehmen bedeutet das: Markenführung lässt sich 2026 nicht mehr sinnvoll von Unternehmensstrategie, Innovationspolitik und Organisationsentwicklung trennen. Wer Marke weiterhin nur als Kommunikationsinstrument betrachtet, verschenkt ökonomisches Potenzial und erhöht sein Risiko, von besser aufgestellten Wettbewerbern überholt zu werden. In gesättigten, regulierten und technologisch komplexen Märkten entstehen Wettbewerbsvorteile weniger durch einzelne Produktfeatures, sondern durch integrierte Marken- und Geschäftsmodelle, die Vertrauen, Differenzierung und Anpassungsfähigkeit vereinen.

Die Award Show 2026 in der Uber Eats Music Hall in Berlin ist damit nicht nur eine Bühne zur Ehrung von Bestleistungen, sondern ein Symbol für den neuen Stellenwert von Marke im ökonomischen Gefüge. Marken, die hier sichtbar werden, verkörpern eine Entwicklung, in der immaterielle Werte wie Vertrauen, Kreativität und Glaubwürdigkeit zu messbaren Einflussfaktoren auf Wachstum, Profitabilität und Resilienz geworden sind.

Strategische Perspektive: Was Unternehmen jetzt aus dem German Brand Award 2026 lernen sollten

Aus ökonomischer Sicht lassen sich aus den Entwicklungen rund um den German Brand Award 2026 mehrere strategische Schlussfolgerungen ableiten. Erstens: Markenführung ist in kapitalintensiven, technologie- und regulierungsgetriebenen Branchen zur Kernkompetenz geworden. Wer in Health, Mobility oder Industrie agiert, sollte Marke nicht als Anhängsel der Kommunikation, sondern als integralen Bestandteil von Produkt-, Service- und Innovationsstrategie begreifen. Das umfasst klare Positionierung, konsistente Experience entlang aller Touchpoints und eine konsequente Verknüpfung mit messbaren Geschäftszielen.

Zweitens: Markenvertrauen wird in Zeiten von KI, Datenökonomie und zunehmender Regulierung zur zentralen Währung. Unternehmen sollten daher aktiv in Vertrauensarchitektur investieren: transparente KI-Anwendung, glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategien, robuste Governance-Strukturen und Dialogformate mit Stakeholdern. Markenführung muss hier als Bindeglied fungieren, das technologische Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Anschlussfähigkeit vermittelt.

Drittens: Im B2B-Umfeld wird Marke zum Differenzierungsfaktor in komplexen, mehrstufigen Beschaffungsprozessen. Anbieter sollten ihre Markenarbeit auf die unterschiedlichen Stakeholder im Buying Center ausrichten, Entscheidungsrisiken aktiv adressieren und Markenversprechen mit belastbaren Leistungs- und Servicenachweisen hinterlegen. Wer es schafft, Rationalität und Emotionalität in der Markenführung auszubalancieren, kann Margen verteidigen, Preiskämpfe entschärfen und langfristige Kundenbeziehungen sichern.

Viertens: Die Professionalisierung des Markenwettbewerbs erhöht den Anspruch an Governance und Exzellenz. Die wachsende Rolle von Awards, Studien und Fachjurys bedeutet, dass Markenleistung stärker beobachtet, verglichen und bewertet wird. Unternehmen sollten daher systematisch in Markencontrolling, Wirkungsanalyse und organisationsweite Verankerung von Markenprinzipien investieren, um ihre Markenführung steuerbar und skalierbar zu machen.

Wer diese Entwicklungen ignoriert, riskiert nicht nur Imageverluste, sondern reale ökonomische Nachteile: geringere Preissetzungsmacht, höhere Akquisekosten, geringere Loyalität und schwächere Resilienz in Krisen. Wer sie hingegen aktiv aufgreift, kann Marke als produktives Kapital nutzen, das Wachstum, Transformation und Wettbewerbsfähigkeit zugleich stützt.

 

Statista-Trendstudie „B2B Content Marketing“ enthüllt: Daran scheitern 94 % – und das Xpert.Digital-Modell im Vergleich

Statista-Trendstudie „B2B Content Marketing“ enthüllt: Daran scheitern 94 % – und das Xpert.Digital-Modell im Vergleich

Statista-Trendstudie „B2B Content Marketing“ enthüllt: Daran scheitern 94 % – und das Xpert.Digital-Modell im Vergleich – Bild: Xpert.Digital

Die 8. Ausgabe der B2B Content Marketing Trendstudie von Statista+ (2026) liefert solide empirische Orientierung für Content-Strategen in der DACH-Region, in Großbritannien und den USA. Sie erfasst 252 B2B-Content-Marketer und formuliert vier zentrale Kapitel: Sichtbarkeit unter Druck, KI als neuer Maßstab, Daten als strategische Grundlage und Vorsprung im Wettbewerb. Die Studie diagnostiziert präzise, was viele B2B-Unternehmen falsch machen – ohne zu benennen, wer es bereits richtig macht.

Denn genau hier tritt Xpert.Digital auf den Plan: Das Unternehmen verkörpert nahezu jede Kernthese der Studie nicht als Zukunftsvorsatz, sondern als gelebte operative Realität. 254.000 monatliche Fachbesucher im Februar 2026, eine mehrsprachige Präsenz in 27 Sprachen, nachweisbare Zitierungen durch internationale Fachmedien und eine direkte Integration von Content in Business Development – all das sind keine Behauptungen, sondern belegte Kennzahlen.

Mehr dazu hier:

  • Statista B2B Trendstudie 2026: Wo die Theorie endet und Xpert.Digital übernimmt

 

📈🔵 Ambidextrie oder Untergang: Das einzige Management-Konzept, das in der Dreifach-Krise noch funktioniert💡

Wenn bewährte Strategien versagen: Organisationale Anpassungsfähigkeit im digitalen Wandel der Ambidextrie

Wenn bewährte Strategien versagen: Organisationale Anpassungsfähigkeit im digitalen Wandel der Ambidextrie - Bild: Xpert.Digital

Wir durchleben aktuell eine Phase wirtschaftlicher Unruhe, die sich grundlegend von früheren Rezessionen unterscheidet. In den Führungsetagen europäischer und internationaler Unternehmen herrscht eine trügerische Stille – unterbrochen nur vom Geräusch scheiternder Strategien, die gestern noch als Erfolgsgarant galten. Es handelt sich nicht nur um eine konjunkturelle Delle, sondern um einen tiefgreifenden strukturellen Bruch. Die Werkzeuge, mit denen Unternehmen über zwei Jahrzehnte hinweg Wachstum erzielten, funktionieren schlichtweg nicht mehr.

Mehr dazu hier:

  • Wenn bewährte Strategien versagen: Organisationale Anpassungsfähigkeit im digitalen Wandel der Ambidextrie

 

Unsere EU- und Deutschland-Expertise in Business Development, Vertrieb und Marketing

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Unsere EU- und Deutschland-Expertise in Business Development, Vertrieb und Marketing - Bild: Xpert.Digital

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