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Agri-PV oder „Cow-PV“? Nestlé Biessenhofen: Wenn Kühe Solarstrom erzeugen – Ökonomische Analyse eines integrierten Energiewendemodells

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Veröffentlicht am: 3. Mai 2026 / Update vom: 3. Mai 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein

Agri-PV oder „Cow-PV“? Nestlé Biessenhofen: Wenn Kühe Solarstrom erzeugen – Ökonomische Analyse eines integrierten Energiewendemodells

Agri-PV oder „Cow-PV“? Nestlé Biessenhofen: Wenn Kühe Solarstrom erzeugen – Ökonomische Analyse eines integrierten Energiewendemodells – Kreativbild: Xpert.Digital

Agri-PV im Ostallgäu: Solarstrom und glückliche Kühe – Wie Nestlé in Bayern die Landwirtschaft revolutioniert

Schatten für die Tiere, Strom für die Fabrik: Warum dieses Energiewende-Modell Schule machen wird

Weg von fossilen Energien: Wie dieses Lebensmittelwerk mit Kuhweiden und Wärmepumpen Millionen spart

Im bayerischen Biessenhofen zeigt der Lebensmittelkonzern Nestlé, wie die industrielle Energiewende der Zukunft in der Praxis aussehen kann. Mit einer innovativen „Cow-PV“-Anlage verknüpft das Unternehmen hochmoderne Solarstromerzeugung mit traditioneller Milchwirtschaft und schafft so eine Win-win-Situation für Industrie und Landwirtschaft. Auf einer Fläche von knapp fünf Hektar spenden Tausende Solarmodule weidenden Kühen wertvollen Schatten, während sie gleichzeitig ein Viertel des Strombedarfs für das angrenzende Nutrition-Werk liefern. Doch die Solaranlage ist nur der sichtbare Teil eines viel größeren Plans: Gekoppelt mit leistungsstarken Industrie-Wärmepumpen entsteht ein intelligentes, geschlossenes Energiesystem, das den Einsatz fossiler Brennstoffe drastisch reduziert. Das Millionen-Projekt beweist eindrucksvoll, dass Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Tierwohl und wirtschaftliche Rentabilität keine Gegensätze sein müssen, sondern sich in einer klugen lokalen Kooperation perfekt ergänzen.

Wo Weidemilch und Megawatt sich die Hand reichen: Warum Biessenhofen mehr ist als ein PR-Projekt

Am 21. April 2026 eröffnete Nestlé am Nutrition-Werk in Biessenhofen im bayerischen Ostallgäu offiziell eine sogenannte „Cow-PV“-Anlage – eine Agri-Photovoltaik-Lösung, die Solarstromerzeugung und landwirtschaftliche Weidenutzung auf derselben Fläche kombiniert. Die Anlage wurde gemeinsam mit dem lokalen Landwirt Gerhard Metz und dem Erneuerbare-Energien-Unternehmen BayWa r.e. realisiert, das seine Expertise in Planung, Bau und Betrieb eingebracht hat. Was auf den ersten Blick nach einer sympathischen Nachhaltigkeitsmaßnahme aussieht, ist bei näherer Betrachtung ein ökonomisch durchdachtes Gesamtkonzept, das auf mehrere Herausforderungen gleichzeitig antwortet: volatile Energiemärkte, steigende CO2-Kosten, regulatorischen Druck und die strukturelle Abhängigkeit industrieller Lebensmittelproduktion von fossilen Energieträgern.

Technische Grundlage: Was die Anlage leistet und wie sie funktioniert

Die Agri-PV-Anlage erstreckt sich über eine Fläche von 4,74 Hektar – das entspricht in etwa sieben Fußballfeldern – in unmittelbarer Nachbarschaft des Nestlé Nutrition Werks, an das sie direkt angebunden ist. Mit einer installierten Spitzenleistung von 4,5 Megawatt Peak und insgesamt 7.800 Solarmodulen kann sie rechnerisch rund ein Viertel des Werksstrombedarfs decken, was dem Jahresstromverbrauch von etwa 2.000 Einfamilienhaushalten entspricht. Die Module sind in einer Höhe von zwei Metern aufgeständert und weisen einen Reihenabstand von 3,30 Metern auf, der den Durchgang von Traktoren, Mähwerken und Ladewagen ermöglicht, sodass die landwirtschaftliche Bewirtschaftung vollständig erhalten bleibt.

Die Anlage erfüllt die Anforderungen der DIN SPEC 91434, die verbindliche Kriterien für die landwirtschaftliche Hauptnutzung bei Agri-Photovoltaik-Projekten definiert. Schon im Testbetrieb im März 2026 – bei noch gedrosseltem Betrieb und saisonal geringer Sonneneinstrahlung – ließ sich eine Einsparung von 14 Prozent des Werksstroms erzielen. An besonders sonnenreichen Tagen reicht der erzeugte Sonnenstrom aus, um das gesamte Werk zu betreiben. Überschüssiger Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespeist.

Ökonomische Investitionslogik: Drei Millionen Euro mit mehrfachem Nutzen

Nestlé hat rund drei Millionen Euro in das Projekt investiert. Diese Summe erscheint auf den ersten Blick bescheiden, ist aber bewusst als Hebelwirkung konstruiert: Durch die direkte Anbindung an das Werk und die eigene Stromnutzung entfallen Netzentgelte und Durchleitungskosten, die bei externem Strombezug anfallen würden. Die Kombination aus Eigenverbrauch und gelegentlicher Netzeinspeisung schafft ein robustes wirtschaftliches Fundament, das sich zugleich gegen steigende Strompreise absichert. Werksleiter Frank Brinkmann betonte, dass die Investitionen gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Werks verbessern sollen – Energiekostensenkung und Klimaschutz gehen hier Hand in Hand.

Für den Landwirt Gerhard Metz ergeben sich durch Pachteinnahmen aus der Flächenüberlassung zusätzliche Einnahmequellen, die sein landwirtschaftliches Einkommen in Zeiten volatiler Erzeugerpreise stabilisieren. Gleichzeitig hat er in ein neues, modernes Stallgebäude für bis zu 50 Kühe mit automatisierter Melktechnik investiert, das direkt an die Agri-PV-Fläche angrenzt. Die Installation eines Melkroboters mit Selektionstüren, der anhand individueller Kuhdaten den Weidegang steuert, reduziert den Arbeitsaufwand und erhöht die betriebliche Effizienz erheblich. Damit rechnet sich das Gesamtprojekt für beide Parteien – Industrie und Landwirtschaft – auf komplementäre Weise.

Das integrierte Energiesystem: Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie

Die Agri-PV-Anlage ist kein Einzelbaustein, sondern Teil eines integrierten Energiesystems, das am Standort Biessenhofen schrittweise aufgebaut wird. Bereits seit Juli 2024 versorgt eine hocheffiziente Industrie-Wärmepumpe das Werk über ein werkinternes Nahwärmenetz mit 60 Grad heißem Wasser und ersetzt damit fossile Energieträger, die bisher für die Erzeugung von Dampf eingesetzt wurden. Ergänzt wird dieses System demnächst durch eine weitere Wärmepumpe für höhere Temperaturbereiche, die Wasser auf 90 Grad Celsius erhitzt.

Zwei neu errichtete Wärmespeicher mit einer Kapazität von jeweils 100 Kubikmetern sichern die konstante Verfügbarkeit des Heißwassers. Im Laufe des Jahres 2026 werden zudem zwei weitere Wärmepumpen sowie eine Kälteanlage mit zwei Kälteverdichtern installiert, die Kühlwasser mit 10 Grad Celsius erzeugt und damit die Durchlaufkühlung mit Trinkwasser ersetzt – ein relevanter Schritt zur Wassereinsparung im Produktionsbetrieb. Mit den ersten beiden Wärmepumpen lassen sich nach Unternehmensangaben jährlich mehr als 3.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Die Wärmepumpen werden bereits heute vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben – künftig auch aus der neuen Agri-PV-Anlage vor Ort.

Das Prinzip ist wirtschaftlich überzeugend: Wärmepumpen erzeugen aus einer Kilowattstunde elektrischer Energie das Drei- bis Vierfache an Wärmeenergie. In der industriellen Lebensmittelproduktion, wo gleichzeitig geheizt und gekühlt werden muss, lässt sich die Abwärme aus Kälteanlagen direkt zurückgewinnen und für Heizzwecke nutzen – ein geschlossener Kreislauf, der die Energieeffizienz des Werks fundamental verbessert.

Tierwohl als Standortfaktor: Wie Kühe von Solarmodulen profitieren

Das Konzept der Agri-PV-Anlage berücksichtigt ausdrücklich die Bedürfnisse der Tiere. Die in zwei Metern Höhe aufgeständerten Module spenden den hitzeempfindlichen Kühen an sonnigen Tagen Schatten und bieten bei Niederschlag Schutz. Auf der Fläche finden sowohl Muttertiere als auch Kälber und Jungtiere Platz. Im Testbetrieb haben sich die Tiere gut auf der Fläche orientiert und die Schattenbereiche unter den Solarmodulen bei sonnigem Wetter bereitwillig angenommen.

Landwirt Gerhard Metz weist darauf hin, dass sich durch dieses Weidekonzept negative Auswirkungen des Klimawandels auf Nutztiere abpuffern lassen. Steigende Durchschnittstemperaturen und häufigere Extremhitzeereignisse belasten die Tiergesundheit zunehmend – Hitzestress führt bei Milchkühen nachweislich zu Leistungseinbußen. Die Beschattung durch Solarmodule wirkt hier als kostengünstiger und gleichzeitig produktiver Schutzschirm, der Tierwohl und wirtschaftliche Effizienz verbindet. Gleichzeitig bleibt die Fläche vollständig als Weide- und Heuwiese nutzbar, da der Reihenabstand zwischen den Modulen gezielt für den Maschineneinsatz ausgelegt wurde.

 

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Das Herzstück dieser technologischen Weiterentwicklung ist die bewusste Abkehr von der konventionellen Klemmenbefestigung, die seit Jahrzehnten den Standard darstellt. Das neue und zeit- wie kostengünstigere Montagesystem begegnet dieses mit einem grundlegend anderen, intelligenteren Konzept. Anstatt die Module punktuell zu klemmen, werden sie in eine durchgehende, speziell geformte Trägerschiene eingelegt und dort sicher gehalten. Diese Konstruktion sorgt dafür, dass alle auftretenden Kräfte – seien es statische Lasten durch Schnee oder dynamische Lasten durch Wind – gleichmäßig über die gesamte Länge des Modulrahmens verteilt werden.

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Wie Nestlé in Biessenhofen mit Agri‑PV die Industrie dekarbonisiert und den Bauern stärkt

Der Agri-PV-Markt: Ein Technologiesegment mit enormem Wachstumspotenzial

Das Projekt in Biessenhofen steht nicht für sich allein, sondern ist Teil eines global rapide wachsenden Marktsegments. Der weltweite Agrivoltaik-Markt wird im Jahr 2025 auf 5,9 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf über 14,23 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer jährlichen Wachstumsrate von mehr als 9,2 Prozent entspricht. In Deutschland steckt Agri-PV laut Branchenbeobachtern noch in den Kinderschuhen, weist aber ein außerordentlich hohes Potenzial auf.

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hat errechnet, dass auf den am besten geeigneten landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland theoretisch rund 500 Gigawatt Peak Solarleistung installiert werden könnten – ein Vielfaches der deutschen Photovoltaik-Ausbauziele für 2040. Selbst konservativere Szenarien, die Naturschutzgebiete und weitere Restriktionen berücksichtigen, kommen auf ein technisches Potenzial von 5.600 bis 7.900 Gigawatt Peak. Das Forschungszentrum Jülich geht davon aus, dass realistisch 1 bis 2 Prozent der deutschen Landwirtschaftsflächen für Agri-PV geeignet sind – das wären immer noch 170 bis 340 Gigawatt installierbare Leistung. Als zentrales Wachstumshemmnis gilt neben Investitionskosten und regulatorischen Hürden vor allem das Fehlen ausreichender Netzanschlusspunkte.

Einbettung in Nestlés globale Klimastrategie: Ambition trifft Umsetzung

Das Projekt in Biessenhofen ist nicht losgelöst von den globalen Klimazielen des Konzerns zu betrachten. Nestlé hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Dieser Verpflichtung liegt ein konzernweiter Treibhausgasausstoß von rund 92 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten jährlich zugrunde, von denen rund zwei Drittel in der Landwirtschaft entstehen.

Bei der Stromversorgung in Biessenhofen setzt Nestlé bereits heute auf Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarkraft – unter anderem über langfristige Strombezugsverträge (Power Purchase Agreements, kurz PPAs) mit Partnern wie Axpo. Die Agri-PV-Anlage ergänzt diesen Mix durch einen regionalen, dezentralen Erzeugungsanteil direkt am Standort. Die „Cow-PV“-Anlage zahlt als Treiber der Elektrifizierung durch Wärmepumpen auf die globale Klimastrategie ein und bietet einen Blaupausencharakter für andere Nestlé-Standorte weltweit. Jörg Schmitt, Environmental & Sustainability Manager für die deutschen Produktionsstandorte, erklärte ausdrücklich, dass viele Nestlé-Standorte nach und nach auf ähnliche Weise energetisch modernisiert werden sollen.

Regionale Verankerung und gesellschaftliche Akzeptanz als Erfolgsfaktor

Eines der strukturellen Probleme großer Energieprojekte in Deutschland ist mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz. Die „Cow-PV“-Anlage in Biessenhofen zeigt, wie dieses Problem durch eine partizipative Projektstruktur gelöst werden kann: Ein lokaler Landwirt ist aktiver Mitgestalter und wirtschaftlicher Nutznießer, nicht bloß betroffener Flächeneigentümer. Andreas Kaufmann, Mitglied des Bayerischen Landtags (CSU) und des Wirtschaftsausschusses, hob hervor, dass das Projekt erfolgreich zwei scheinbar gegensätzliche Ziele verknüpft: Energie-Infrastruktur mit gesellschaftlicher Akzeptanz sowie wirtschaftlich kluge Energiegewinnung mit effektivem Klimaschutz.

Die regionale Wertschöpfung ist dabei kein marginaler Nebeneffekt: Der neue Stall mit moderner Melktechnik und Platz für bis zu 50 Kühe schafft wirtschaftliche Substanz im ländlichen Raum. Die Pachteinnahmen für die Landnutzung stabilisieren das Betriebsergebnis des Landwirts in einem Umfeld volatiler Erzeugerpreise. Dr. Stephan Schindele, Head of Product Management Agri-PV bei BayWa r.e., betonte, dass für die Skalierung solcher Projekte vor allem Planungssicherheit und pragmatische Genehmigungsprozesse nötig seien – von der Flächenbewertung bis zum Netzanschluss.

Energiewirtschaftliche Unabhängigkeit als strategische Reserve

Der volkswirtschaftliche Kontext dieser Investition reicht weit über betriebliche Effizienz hinaus. Seit den Verwerfungen auf den europäischen Energiemärkten in den Jahren 2021 bis 2023, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit verbundenen Wegfall russischer Erdgaslieferungen, ist die Versorgungssicherheit für industrielle Verbraucher zu einem zentralen Standortfaktor geworden. Die Volatilität der Energiepreise erhöht das unternehmerische Risiko, verkompliziert die Produktionskalkulation und gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Betriebe.

Dezentrale Eigenstromerzeugung durch Agri-PV kombiniert mit dem Einsatz von Wärmepumpen anstelle gasbefeuerter Dampfkessel ist eine direkte Antwort auf diese Vulnerabilität. Jede Kilowattstunde, die das Werk selbst produziert, ist eine Kilowattstunde, die weder eingekauft noch Preisschwankungen ausgesetzt werden muss. Nestlé-Vorstandsvorsitzender Alexander von Maillot formulierte es beim Eröffnungsakt präzise: Elektrifizierung und Sicherung der Energieversorgung seien zentrale Zukunftsaufgaben, und Biessenhofen setze diese konkret und innovativ um – durch erneuerbare Energie direkt vor Ort, modernste Technologie und spürbaren Mehrwert für die Region.

Was Biessenhofen für andere Industriestandorte bedeutet

Das Modell Biessenhofen ist mehr als eine lokale Erfolgsgeschichte – es ist ein Skalierungsversprechen. Die Kombination aus Agri-PV-Anlage, industriellen Wärmepumpen, Wärmespeichern und einer Kälteanlage, die über intelligente Abwärmenutzung miteinander vernetzt sind, zeigt, wie ein klassisch energieintensiver Lebensmittelproduktionsstandort schrittweise dekarbonisiert werden kann. Die investierten drei Millionen Euro, die rund ein Viertel des Werksstrombedarfs abdecken, liefern eine Kennzahl für die Kostenbandbreite ähnlicher Projekte.

Vergleichbare Projekte in der Lebensmittelindustrie – etwa der Wärmepumpenausbau bei Arla Foods in Pronsfeld, wo 14 Millionen Euro in zwei Industrie-Wärmepumpen mit 12,5 Gigawattstunden Jahresleistung investiert wurden und eine jährliche CO2-Einsparung von über 5.000 Tonnen angestrebt wird – verdeutlichen, dass Biessenhofen kein Einzelfall bleibt. Der Trend zur Elektrifizierung der industriellen Wärmeversorgung über Wärmepumpen, gespeist von erneuerbarem Strom aus eigenen oder nahegelegenen Erzeugungsanlagen, gewinnt an Fahrt. Die Lebensmittelindustrie mit ihren spezifischen Anforderungen an gleichzeitiges Heizen und Kühlen ist dabei besonders prädestiniert, von dieser Technologiekombination zu profitieren.

Die Anlage in Biessenhofen demonstriert überzeugend, dass die Energiewende in der Industrie nicht zwingend mit Verzicht oder Wettbewerbsnachteilen verbunden sein muss – vorausgesetzt, alle Beteiligten ziehen an einem Strang und suchen gemeinsam nach Lösungen, die mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen.

 

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