LTW Intralogistics Case Study: Schneider’s Gemüseland
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Xpert.Digital bei Google bevorzugen ⓘVeröffentlicht am: 15. Mai 2026 / Update vom: 15. Mai 2026 – Verfasser: LTW Intralogistics GmbH
Wachstum mit System: Drei Lager, eine automatisierte Einheit
Schneider’s Gemüseland steht seit Generationen für Qualität, Regionalität und nachhaltige Lebensmittelproduktion. Um den steigenden Anforderungen in der Tiefkühllogistik gerecht zu werden, realisierte das Familienunternehmen gemeinsam mit LTW Intralogistics den Neubau eines dritten Hochregallagers sowie die Modernisierung der bestehenden Anlagen – bei laufendem Betrieb und Temperaturen bis zu -25 °C. Das Ergebnis ist ein durchgängig automatisiertes Gesamtsystem, das Produktion, Lagerung und Versand effizient miteinander verbindet.
Seit über 50 Jahren begleitet Schneider’s Gemüseland seine Produkte in Groß-Enzersdorf entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Lagerung. Um die wachsende Nachfrage auch künftig zuverlässig bedienen zu können, wurde die Intralogistik umfassend modernisiert. Ziel war eine vollständig automatisierte Lösung, die alle Bereiche nahtlos miteinander vernetzt.
Bereits 2004 wurde das erste Hochregallager errichtet, 2014 folgte ein zweites. Beide Lager arbeiteten bisher unabhängig voneinander, die Produktion war manuell per Stapler angebunden. Mit dem neuen Hochregallager 3 wurde daraus ein integriertes Gesamtsystem: eine dreigassige Silobauanlage mit rund 27.600 Palettenstellplätzen, moderner Fördertechnik und intelligenter Softwaresteuerung. Gleichzeitig wurden die bestehenden Lager über Brücken und Fördertechnik an Produktion und Versand angebunden. So konnte der Materialfluss optimiert und die Anzahl der Staplerfahrten deutlich reduziert werden.
Eine besondere Herausforderung war die Umsetzung im laufenden Betrieb. Produktion und Einlagerung durften zu keinem Zeitpunkt stillstehen. Deshalb wurde das Projekt in drei exakt abgestimmten Phasen umgesetzt: Zunächst erfolgten Bau und Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers 3, danach die Kühlung auf -25 °C sowie die Vorbereitung des Retrofits im Hochregallager 1. In der finalen Phase wurden alle drei Lager, die Produktion und der Versand über ein gemeinsames Fördersystem verbunden. Heute laufen die Warenströme vollautomatisch und ohne manuelle Eingriffe zwischen den Bereichen.
Parallel zum Neubau wurde auch Hochregallager 1 umfassend modernisiert. Zum Einsatz kam LTWs neuestes Retrofit-Konzept mit vollständigem Steuerungstausch, vorverkabelten Schaltschränken und neuen Schnittstellen. Mechanische Komponenten wurden überprüft und bei Bedarf erneuert. Besonderes Augenmerk galt dabei der Zuverlässigkeit im Tiefkühlbetrieb – von der Wartung der Kühltechnik bis zur Vermeidung von Kondensatbildung.
Auch die Digitalisierung spielte eine wichtige Rolle: Schneider’s Gemüseland war Pilotkunde für den LTW Mobile Operator, eine tabletbasierte Lösung zur Echtzeitüberwachung und Steuerung der Anlage. Das erhöht Transparenz, Flexibilität und Bedienkomfort im Tiefkühlbereich.
Heute sind alle drei Hochregallager und die Produktion vollständig miteinander verbunden. Die Kombination aus moderner Fördertechnik, intelligenter Steuerung und partnerschaftlicher Umsetzung schafft eine zukunftssichere Intralogistik, die Kapazität, Effizienz und Prozesssicherheit nachhaltig vereint.
Weiterführende Informationen zur Case Study: Schneider’s Gemüseland
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