▶️ Porsche verkauft MHP an TCS: Outsourcing-Falle und 930 Millionen Euro Minus? Das paradoxe Rechenexempel hinter dem MHP-Deal
Porsche verkauft MHP an TCS und löst damit Debatten über Outsourcing und digitale Souveränität aus. | Auf dem Papier wirkt der Deal wie Kapitalfreisetzung, faktisch droht ein fast 930 Millionen Euro Nettoabfluss. | Kernkompetenzen werden aus dem Haus verkauft und anschließend teurer zurückgemietet, was strategisch riskant ist. | Der Verlust internen Wissens gefährdet langfristig die Fähigkeit, eigene Fabriken und KI-Systeme zu steuern. | Nationale Standortdebatten reichen nicht aus — entscheidend ist, wer das Wissen tatsächlich besitzt. | TCS gewinnt Zugang zur europäischen Autoindustrie und plant ein „AI Mobility Centre of Excellence“. | | Kurzfristige Bilanzvorteile stehen langfristigen Abhängigkeits- und Innovationsrisiken gegenüber. | Der Fall steht exemplarisch für einen breiteren Trend bei deutschen Mittelständlern und Konzernen. | Unternehmen müssen genau unterscheiden, welche digitalen Fähigkeiten ausgelagert werden können und welche innen bleiben müssen. | | Wer diese Balance falsch zieht, riskiert die schleichende Erosion strategischer Wettbewerbsfähigkeit. [...]
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