▶️ Gaskraftwerke statt Batteriespeicher: 800 Millionen Euro verschenkt? Ein Gesetz, das über die Energiezukunft entscheidet
Deutschland steht vor einer energiepolitischen Zäsur, weil das StromVKG Batteriespeicher durch ein strenges 10-Stunden-Kriterium faktisch ausschließen könnte. | | Das Gesetz droht, durch bevorzugte Vergütung fossiler Gaskraftwerke eine teure und riskante Importabhängigkeit zu zementieren. | Batteriespeicher haben sich als Europas Spitzenreiter bewährt und könnten jährlich rund 800 Millionen Euro an Systemkosten einsparen. | | Die vorgeschriebene Wiederladeanforderung von einer Stunde nach zehnstündiger Entladung ist für gängige Lithium-Ionen-Systeme technisch unrealistisch. | | Das parlamentarische Verfahren bietet jetzt noch die Chance, Ausschreibungsregeln technologieoffener und flexibler zu gestalten. | | Ohne Korrekturen droht eine Verzerrung des Marktes zugunsten gasbasierter Langzeitkontrakte mit 15-jähriger Laufzeit. | Internationale Vorbilder zeigen, dass differenzierte Ausschreibungen für verschiedene Speichertypen Versorgungssicherheit ohne neue Gaskraftwerke ermöglichen. | Dezentrale Heimspeicher und Großspeicher reduzieren Redispatch und stärken die Netzstabilität vor Ort. | Investitions- und Industriepolitik stehen auf dem Spiel: Deutschland könnte seine Führungsrolle im Batteriespeichermarkt verlieren. | Jetzt geht es darum, politische Weichen zu stellen, damit Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zusammenfinden. [...]
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