▶️ Das Stromnetz und Wärmepumpen als Sündenbock: Warum Deutschland beim Netzausbau jahrelang versagt hat
Das Stromnetz ist nicht die Hauptschuldige, sondern jahrzehntelanger Investitionsstau und langsame Genehmigungsverfahren. | | Wärmepumpen werden politisch oft zum Sündenbock gemacht, obwohl sie im Neubau längst dominieren. | | Netzengpässe sind das Ergebnis verschleppter Infrastruktur und nicht primär privater Verbraucher. | | § 14a EnWG ist ein temporäres Pufferinstrument, kein Dauerzustand und schafft Anreize durch Netzentgeltvergünstigungen. | Die Kosten fossilen Heizens steigen durch CO2-Preis und ETS 2 langfristig stark an und machen Wärmepumpen wirtschaftlich attraktiver. | Redispatch- und Ausregelungskosten zeigen die Verschiebung des Problems in die Übertragungsnetze und wären mit rechtzeitigem Ausbau vermeidbar. | Virtuelle Kraftwerke und Sektorenkopplung bieten technische Lösungen, um Lastspitzen zu dämpfen und Leitungsbedarf zu reduzieren. | Die Klimafolgekosten machen das Zögern beim Umstieg auf elektrisch betriebene Wärme zu einer riskanten finanziellen Entscheidung. | | Projekte wie JenErgieReal demonstrieren, wie digitale Steuerung und lokale Speicher Netzstabilität erhöhen können. | Entscheidend sind beschleunigte Planungen, klare Förderbedingungen und politische Verlässlichkeit, damit Netzausbau und Wärmepumpenhand in Hand gehen. [...]
▶️ mehr dazu hier

