▶️ F126 – Die Milliarden-Havarie: Wie Deutschland sein größtes Marineprojekt zweimal versenkt – Schock für Rheinmetall und die Marine
Das F126-Projekt wurde gestoppt und gilt als das größte Rüstungsdebakel der Nachkriegszeit in Deutschland. | Über zwei Milliarden Euro gelten als verloren, während die Gesamtkosten ohne Stopp auf über 18 Milliarden Euro hätten steigen können. | | Technische Probleme, besonders mit IT-Schnittstellen und Software, entlarvten strukturelle Schwächen in Vergabe und Aufsicht. | | Die Vergabe an den niederländischen Generalunternehmer DSNS und sein Scheitern legten Defizite in Eignungsprüfungen offen. | Ein geplanter Generalunternehmerwechsel zu NVL/Rheinmetall scheiterte aus haushalts- und rechtlichen Gründen. | Das Scheitern traf Rheinmetall an der Börse hart und veränderte die Marktbewertung deutscher Rüstungsprojekte. | Als pragmatische Alternative entschied man sich für acht MEKO A-200/F128-Fregatten von TKMS statt der ambitionierten F126-Neuentwicklung. | Das Desaster zeigt wiederkehrende Probleme im Beschaffungssystem: Requirements Creep, bürokratische Lähmung und unzureichende Vertragsgestaltung. | | Die strategische Frage bleibt, ob Deutschland aus dem Scheitern lernt und seine Rüstungsbeschaffung dauerhaft reformiert. | Die Entscheidung für die MEKO A-200 wird als realistische, einsatzfähige und bepreiste Lösung bewertet, doch die wahre Prüfung liegt in langfristigen Strukturreformen. [...]
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