▶️ Wenn Netzwerkpflege zur Regierungsform wird – und externe Berater die Zeche der Steuerzahler kassieren
Merz und Reiche stehen für ein symbiotisches Netzwerk zwischen Politik und Wirtschaft, das fachliche Kompetenz zugunsten persönlicher Zugänge verdrängt. | Externe Berater ersetzen zunehmend staatliches Expertenwissen und schaffen eine undurchsichtige Parallelverwaltung. | Die Bundesregierung zahlte Milliarden für Beratungsleistungen, deren Ergebnisse oft gefällig statt unabhängig waren. | | Diese Praxis untergräbt die demokratische Verantwortlichkeit, weil Fehler externalisiert und Gewinne internalisiert werden. | Das Drehtürprinzip führt zu Regulatory Capture, bei dem Regulierung zugunsten etablierter Großkonzerne verschoben wird. | Energiestrategien werden verzögert und fehlgesteuert, wodurch teurere Fossil-Investitionen und höhere Kosten entstehen. | Der Bundesrechnungshof warnt vor Integritätsverlust und fehlender parlamentarischer Kontrolle über Beratungsaufträge. | Langfristig erodiert die staatliche Kompetenz, weil Ministerien Fachwissen verlieren und Gutachten nicht mehr eigenständig bewerten können. | | Lösungen wie längere Karenzzeiten, Ausbau staatlicher Expertise und ein wirksames Lobbyregister sind notwendig, werden aber politisch blockiert. | | Für die Volkswirtschaft bedeutet das Muster eine systemische Gefahr: Fehlallokation, Machtkonzentration und Verlust öffentlicher Handlungsfähigkeit. [...]
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