▶️ Gekauftes Bruttoinlandsprodukt? Der teure Trick mit dem Wachstum: Wie Deutschland sich seine Konjunktur erkauft
Deutschlands Wachstum 2026 wirkt stark – doch viele Zahlen stammen aus erhöhten Staatsausgaben. | Ein großer Teil des realen BIP-Zuwachses wurde offenbar durch schuldenfinanzierte Konsumausgaben erkauft. | Amtliche Daten und Institute bestätigen die fiskalische Triebfeder, unterscheiden sich aber in der Gewichtung. | | Exporte trieben das Quartalswachstum, im Jahresvergleich dominierte jedoch der Staatskonsum. | | Sachverständigenrat und Forschungsinstitute warnen: Viele Sondermittel sind nicht zusätzlich investiv genutzt worden. | Investitionen gingen zurück, während laufender Konsum und Sozialausgaben stiegen. | Kurzfristiges Wachstum durch Staatsausgaben verbessert nicht automatisch die langfristige Produktivität. | Eine anhaltende Zweckentfremdung der Mittel gefährdet langfristig die Schuldentragfähigkeit. | Die Herausforderung ist, die Zusätzlichkeitsquote zu erhöhen und Mittel zielgerichtet in Infrastruktur und Zukunftsinvestitionen zu lenken. | Fazit: Das BIP wächst – aber ob Deutschland sich damit nachhaltig stärkt, bleibt fraglich. [...]
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