▶️ Am Beispiel VW: Die Salami-Taktik und warum schlechte Kommunikation bei Großkonzernen oft eiskalte Strategie ist
Die Salami‑Taktik großer Konzerne zeigt, wie scheibchenweise Informationsverknappung zur strategischen Verhandlungsmasche wird. | Am Beispiel Volkswagen wird deutlich, dass unklare Kommunikation oft bewusst eingesetzt und nicht nur als handwerklicher Fehler zu verstehen ist. | | Management nutzt Informationsasymmetrien, um Verhandlungsspielräume gegenüber Betriebsrat, Aufsichtsrat und Investoren zu maximieren. | Diese kontrollierte Verunsicherung erhöht kurzfristig Kompromissbereitschaft, zermürbt aber langfristig Vertrauen und Glaubwürdigkeit. | Kapitalmarktkommunikation profitiert zwar von dosierten Meldungen, riskiert aber unkontrollierte Leaks und Kursreaktionen. | Rechtlich schützt vage Kommunikation vor sofortiger Bindung, verschiebt aber Verantwortung und erzeugt interne Unsicherheit. | Fehlende simultane interne und externe Kommunikation schädigt die Loyalität der Belegschaft und fördert Gerüchte. | Langfristig sind die volkswirtschaftlichen Folgekosten hoch, weil Regionen, Zulieferer und Arbeitsmärkte verunsichert werden. | Transparente, prozessgetriebene Kommunikation könnte Vertrauen stabilisieren und Restrukturierungen sozialverträglicher gestalten. | Die ökonomische Lehre: Kurzfristige taktische Gewinne durch Unklarheit werden oft durch langfristige Reputations‑ und Effizienznachteile überstimmt. [...]
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