▶️ Europas Stahlindustrie | Die neue EU-Schutzverordnung 2026: Kein fairer Markt – sondern ein Überlebenskampf
Europas Stahlindustrie steht am Abgrund und die neue EU-Schutzverordnung ab Juli 2026 will sie retten. | | Die Regelung setzt auf halbierte zollfreie Quoten und 50‑Prozent‑Zölle, um Billigimporte wirksam zu begrenzen. | Die Schmelz‑und‑Gieß‑Klausel definiert Ursprung anhand des ersten Schmelzvorgangs und schließt Umgehungswege. | Jahrzehntelange Überkapazitäten und niedrige Auslastung haben die heimische Produktion auf Rekordtief gedrückt. | Der Schutz ergänzt CBAM, denn Klimaschutz und Mengenbegrenzung greifen gemeinsam gegen Wettbewerbsverzerrung. | | Flexibilitätsmechanismen wie quartalsweises Carry‑over sollen Lieferkettenstörungen abmildern. | Die Maßnahme soll Raum für milliardenschwere Dekarbonisierungsinvestitionen schaffen und die Stahlwende sichern. | Kritiker warnen vor höheren Kosten für Auto-, Maschinen- und Bauindustrie sowie Wettbewerbsnachteilen. | | WTO‑Rechtsfragen und praktische Verifikationsprobleme bleiben ungelöste Risiken. | Die Verordnung markiert einen strategischen Kurswechsel: fairer Handel durch gleiche Wettbewerbsbedingungen. [...]
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