▶️ Die stille Schuldenunion – Regeln ohne Konsequenzen: Wie Europa heimlich Eurobonds schuf und wer die Rechnung bezahlt
Die stille Schuldenunion analysiert, wie Europa durch NGEU, EZB-Programme und TARGET2 faktisch zur Haftungsgemeinschaft wurde. | Der Artikel zeigt den schleichenden Wandel von Maastrichter Disziplin zu flexibler Fiskalpraxis und politischen Ausnahmen. | | NGEU und gemeinsame EU-Anleihen haben de facto Eurobonds geschaffen, ohne demokratische Legitimation. | Die EZB mit TPI und Anleihekäufen wirkt als stille Garantin und verwischt fiskalische Grenzen. | | Frankreichs hohe Verschuldung und politische Widerstände gefährden die Stabilität der Eurozone. | | Deutschland trägt als Nettozahler, Profiteur niedriger Zinsen und TARGET2-Gläubiger eine ambivalente Rolle. | Finanzielle Repression und Niedrigzinsen belasten Sparer und verschieben Lasten von Staaten auf Bürger. | Der Artikel entlarvt versteckte Risiken, unklare Regeln und die asymmetrische Verteilung von Kosten und Gewinnen. | | Die Reformen des Stabilitätspakts schufen mehr Flexibilität, aber weniger wirksame Disziplinierungsmechanismen. | Ohne klare politische Entscheidung droht die Eurozone zwischen weiterer Haftungsvertiefung und Vertrauensverlust zu schwanken. [...]
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