▶️ Raus aus der Stillstands-Falle: Warum der Staat kein Unternehmen ist – und wie er trotzdem wieder (weiter) funktioniert
| Der Artikel kritisiert den reflexartigen Vergleich Staat = Unternehmen und zeigt, warum Staatsführung andere Maßstäbe braucht. | | Er benennt eine Kultur der Symbolpolitik, die Ankündigungen über überprüfbare Wirkung stellt. | Statt Unternehmerlogik fordert der Beitrag ein staatspolitisches Denken mit klaren, über Legislaturperioden reichenden Zielen. | | Konkret verlangt er verbindliche Vollzugs- und Digitalisierungschecks vor Gesetzesbeschlüssen. | | Ein zentrales Beispiel ist der Wohnungsbau: Erfolg muss an realen Kennzahlen wie Genehmigungsdauer und Zahl realisierter Wohnungen gemessen werden. | Digitalisierung soll Daten nur einmal erfassen, interoperable Register schaffen und proaktive Services ermöglichen. | | Föderalismus soll funktional neu geordnet werden: technische Einheitlichkeit dort, wo sie Kosten spart, politische Vielfalt wo sie Sinn macht. | Verwaltung braucht professionelle Fachkarrieren, moderne Führungsausbildung und klare Trennung zu politischer Ebene. | Ergebnisverantwortung statt Maßnahmenverwaltung: Politische Projekte brauchen messbare Ziele, Verantwortlichkeiten und unabhängige Evaluationen. | Der vorgeschlagene Fahrplan verbindet kurzfristige Umsetzungszentren mit mittelfristigen Strukturreformen und langfristigem überparteilichen Konsens. [...]
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