WEBER Schraubautomaten GmbH | Aus eigener Kraft zu neuer Stärke: Was Maschinenbau und Mittelstand von der WEBER Group lernen kann
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Veröffentlicht am: 17. Februar 2026 / Update vom: 17. Februar 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein
Deutsches Familienunternehmen in der Bewährungsprobe: Warum die WEBER Group gegen den Trend ein positives Ergebnis erzielt
WEBER Group trotzt der Krise: Wie der Weltmarktführer aus Wolfratshausen den Turnaround schafft
Die WEBER Group, Weltmarktführer in der Automatisierung von Schraub- und Verbindungsprozessen mit Hauptsitz in Wolfratshausen, hat eines der schwierigsten Kapitel ihrer über sechzigjährigen Unternehmensgeschichte hinter sich – und sendet zum Jahresauftakt 2026 ein klares Signal der Zuversicht. Während der deutsche Maschinenbau das zwölfte Minusquartal in Folge verzeichnet, Großinsolvenzen um 30 Prozent gestiegen sind und die europäische Automobilindustrie – traditionell größter Abnehmer von Automatisierungstechnik – innerhalb eines Jahres über 50.000 Arbeitsplätze abgebaut hat, konnte das Familienunternehmen ein positives operatives Ergebnis sichern. Doch dieser Erfolg kam nicht von ungefähr: Er ist das Resultat eines tiefgreifenden Restrukturierungsprozesses, schmerzlicher personeller Einschnitte und einer strategischen Neuausrichtung, die CEO Felix Kleinert seit seiner Übernahme der Geschäftsführung im August 2025 konsequent vorantreibt.
Die Herausforderungen, mit denen WEBER konfrontiert war, lesen sich wie ein Brennglas der deutschen Industriekrise: Ein Auftragsrückgang von rund 30 Prozent – entsprechend etwa 22 Millionen Euro Umsatzverlust –, eine Belegschaftsreduzierung von 360 auf 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wolfratshausen sowie ein verschärfter globaler Wettbewerb, insbesondere durch chinesische Hersteller, die ihre Produkte teilweise bis zu 50 Prozent günstiger anbieten und mit massiver staatlicher Unterstützung auf die internationalen Märkte drängen. Zugleich hat China Deutschland bei der Roboterdichte überholt und vereint mittlerweile über die Hälfte aller weltweiten Industrieroboter-Installationen auf sich. Für WEBER bedeutete dies einen doppelten Druck aus schrumpfender Nachfrage im Heimatmarkt und wachsender Konkurrenz auf dem Weltmarkt.
Was die WEBER Group von vielen Unternehmen in vergleichbarer Lage unterscheidet, ist die Entschlossenheit, mit der die neue Führungsdoppelspitze – CEO Felix Kleinert und der zum 1. Januar 2026 berufene CFO Michael Paul – den Wandel gestaltet hat. Statt auf eine konjunkturelle Erholung zu warten, wurden strukturelle Kostensenkungen durchgesetzt, die Internationalisierungsstrategie geschärft und neue Wachstumsmärkte ins Visier genommen. Das im Januar 2026 unterzeichnete EU-Mercosur-Freihandelsabkommen eröffnet dabei besonders vielversprechende Perspektiven: Die bisher hohen Außenzölle von 14 bis 18 Prozent auf Maschinen in den Mercosur-Staaten sollen schrittweise entfallen – eine Chance, die WEBER entschlossen nutzen will. Gleichzeitig belegen höchste Bonitätsbewertungen die finanzielle Robustheit des Unternehmens, das damit auch in der Krise investitionsfähig bleibt.
Dieser Artikel zeichnet den Weg der WEBER Group durch die Krise nach, analysiert die strukturellen Ursachen der aktuellen Maschinenbau-Rezession, beleuchtet die wachsende asiatische Konkurrenz und zeigt, welche strategischen Lehren sich aus dem Transformationsprozess eines traditionsreichen deutschen Mittelständlers für die gesamte Branche ableiten lassen.
Warum spricht die WEBER Group von einer Rückkehr auf Erfolgskurs?
Die WEBER Group kann nach Angaben ihres CEO Felix Kleinert zu Beginn des neuen Jahres mit Optimismus auf die geschäftliche Entwicklung blicken. Globale Krisen, eine insgesamt schwache konjunkturelle Lage in nahezu allen Industriebranchen sowie eine ausgeprägte Investitionszurückhaltung seitens der Kunden hatten die Unternehmensgruppe im zurückliegenden Geschäftsjahr vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Durch konsequente strukturelle Anpassungen, eine geschärfte Strategie und eine stärkere internationale Ausrichtung konnte die WEBER Group jedoch ein positives operatives Ergebnis sichern. Felix Kleinert fasst es zusammen: Das Unternehmen sei zurück auf dem richtigen Kurs. Diese positive Entwicklung ist bemerkenswert, denn die wirtschaftliche Ausgangslage war alles andere als einfach und betraf die gesamte Automatisierungsbranche in Europa.
Was waren die zentralen Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei WEBER?
Mehrere Faktoren haben zusammengewirkt und das Familienunternehmen WEBER deutlich belastet. An erster Stelle steht die allgemeine wirtschaftliche Talfahrt in praktisch allen Industriesektoren, die seit geraumer Zeit die Nachfrage nach Investitionsgütern drückt. Besonders gravierend war die tiefgreifende Krise in der europäischen Automobilindustrie. Die Automobilbranche zählt seit jeher zu den wichtigsten Abnehmern von Automatisierungstechnik, und der dort verzeichnete massive Stellenabbau sowie die rückläufigen Investitionsbudgets führten bei WEBER zu einem deutlichen Auftragsrückgang. Die deutsche Automobilindustrie hat innerhalb eines Jahres über 50.000 Arbeitsplätze verloren, was auch die gesamte Zulieferkette und den Maschinenbau unmittelbar betrifft. Gleichzeitig hat die Automatisierungsbranche im asiatischen Raum erheblich an Stärke gewonnen. Insbesondere chinesische Hersteller drängen mit wettbewerbsfähigen Preisen und zunehmend ausgereifter Technologie auf die internationalen Märkte und stellen eine wachsende Konkurrenz für etablierte europäische Unternehmen dar. Für WEBER als Weltmarktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Systemen zur Automatisierung von Montageprozessen bedeutet dies einen doppelten Druck aus schrumpfender Nachfrage und verschärftem Wettbewerb.
Wie steht es um den deutschen Maschinenbau insgesamt?
Die Herausforderungen, denen sich WEBER gegenübersieht, sind kein Einzelfall, sondern spiegeln die Lage der gesamten Branche wider. Der deutsche Maschinenbau verzeichnet seit Anfang 2023 eine schrumpfende Produktion, und das vierte Quartal 2025 markierte voraussichtlich bereits das zwölfte Minusquartal in Folge. Die Großinsolvenzen im deutschen Maschinenbau stiegen zwischen Januar und September 2025 um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2024 war die deutsche Maschinenbauproduktion um 5,7 Prozent zurückgegangen, und für 2025 wurde ein weiterer Rückgang prognostiziert. Die Auftragseingänge bei deutschen Maschinenbauern fielen 2024 insgesamt um acht Prozent, wobei der Inlandsmarkt mit einem Minus von 13 Prozent besonders stark betroffen war. Experten sprechen vom stärksten und branchenübergreifendsten Nachfragerückgang seit 15 Jahren. Vor diesem Hintergrund wird die Leistung von WEBER, ein positives operatives Ergebnis erzielt zu haben, noch deutlicher einzuordnen.
Welche Rolle spielt die asiatische Konkurrenz für europäische Automatisierungsspezialisten?
Der wachsende Wettbewerb aus Asien, insbesondere aus China, ist ein strukturelles Phänomen, das die gesamte europäische Automatisierungsindustrie betrifft. China hat sich in wenigen Jahren zur weltweit führenden Roboternation entwickelt und ist inzwischen bei der Roboterdichte an Deutschland vorbeigezogen. Mit einer Dichte von 470 Industrierobotern pro 10.000 Arbeitnehmer liegt China mittlerweile auf dem dritten Platz weltweit, noch vor Deutschland. Im Jahr 2023 wurden allein in China über 276.000 Industrieroboter installiert, was 51 Prozent aller globalen Installationen ausmacht. Chinesische Hersteller bieten ihre Produkte teilweise bis zu 50 Prozent günstiger an als europäische Wettbewerber und bauen zunehmend Vertriebs- und Fertigungsstrukturen in Europa auf. Die chinesische Regierung unterstützt diese Expansion durch massive Subventionen und hat Robotik als eine von zehn strategischen Schlüsselbranchen identifiziert. Für ein Unternehmen wie WEBER bedeutet dies, dass neben der Qualität und Innovationskraft auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und die internationale Präsenz entscheidende Erfolgsfaktoren geworden sind.
Was versteht Felix Kleinert unter einem massiven Umbruch?
Felix Kleinert betont ausdrücklich, dass es sich bei den aktuellen Schwierigkeiten nicht um eine kurzfristige konjunkturelle Delle handelt, sondern um einen tiefgreifenden strukturellen Umbruch. Die Weltwirtschaft, der Maschinenbau und die Automatisierungsbranche stehen vor fundamentalen Veränderungen, die sowohl durch geopolitische Verschiebungen als auch durch technologische Umwälzungen und neue Wettbewerbsstrukturen angetrieben werden. Die Transformation der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität, der Aufstieg Chinas als dominierender Produktionsstandort, veränderte Lieferketten und eine insgesamt unsichere weltwirtschaftliche Lage erfordern eine grundlegende strategische Neuausrichtung. WEBER hat diese Erkenntnis zum Ausgangspunkt genommen, um sowohl die personellen Ressourcen als auch die gesamte Unternehmensstrategie diesen neuen Realitäten anzupassen. Kleinert betont, dass dieser Weg konsequent fortgeführt wird und kein einmaliges Programm, sondern ein fortlaufender Transformationsprozess ist.
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Welche konkreten Maßnahmen hat WEBER zur Restrukturierung ergriffen?
Am Standort Wolfratshausen musste die Zahl der Beschäftigten von rund 360 auf etwa 300 reduziert werden. Bemerkenswert ist, dass dieser erhebliche Personalabbau weitgehend sozialverträglich gelang: Es wurde kein Sozialplan in Anspruch genommen, und es kam lediglich zu einer einzigen betriebsbedingten Kündigung. Die übrigen Reduzierungen wurden offenbar durch natürliche Fluktuation, Aufhebungsvereinbarungen und andere einvernehmliche Lösungen realisiert. Im August 2025 hatte bereits der langjährige Geschäftsführer Karl Bujnowski das Unternehmen verlassen, woraufhin Felix Kleinert zunächst als Interim-Geschäftsführer die operative Leitung übernahm. Kleinert stellte fest, dass ein strukturelles Kostenproblem viel zu lange nicht ausreichend adressiert worden war. Zum 1. Januar 2026 wurde dann Michael Paul, der bisherige kaufmännische Leiter, zum Chief Financial Officer berufen und bildet seither gemeinsam mit Kleinert eine Doppelspitze in der Geschäftsführung. Diese personellen und strukturellen Veränderungen stärken nun kurz- und mittelfristig den finanziellen Spielraum für notwendige Investitionen in Technologie und Markterschließung.
Warum setzt WEBER verstärkt auf internationale Märkte?
Die Internationalisierung ist ein zentraler Baustein der geschärften Unternehmensstrategie. WEBER erkennt, dass der europäische Markt auf absehbare Zeit eher nicht von Wachstumsimpulsen geprägt sein wird. Die schwache europäische Konjunktur, die Zurückhaltung bei Investitionen und der strukturelle Wandel in Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie begrenzen das Wachstumspotenzial in der Heimatregion. Ganz anders stellt sich die Situation in Wachstumsmärkten wie China, Indien oder Lateinamerika dar. In diesen Regionen steigt der Bedarf an automatisierten Schraub-, Verbindungs- und Demontageprozessen erheblich. Ein wesentlicher Treiber für die Nachfrage aus Lateinamerika sind die kürzlich unterzeichneten Freihandelsabkommen, insbesondere das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur. Dieses am 17. Januar 2026 unterzeichnete Abkommen schafft eine der größten Freihandelszonen der Welt mit über 700 Millionen Menschen. Besonders relevant für Unternehmen wie WEBER ist, dass Mercosur-Staaten bislang hohe Außenzölle auf Maschinen von 14 bis 18 Prozent erheben, die durch das Abkommen schrittweise entfallen sollen. Dies eröffnet erhebliche neue Absatzchancen.
Welche Bedeutung haben die Freihandelsabkommen für den Maschinenbau?
Die neuen Freihandelsabkommen sind für die deutsche und europäische Maschinenbauindustrie von strategischer Bedeutung. Rund 12.500 deutsche Unternehmen exportieren bereits in die Mercosur-Länder, wobei fast 75 Prozent davon kleine und mittlere Betriebe sind. Der Abbau der Zollhemmnisse könnte europäischen Unternehmen eine Entlastung von geschätzt vier Milliarden Euro jährlich bringen. Für WEBER als Weltmarktführer in einem spezialisierten Segment der Automatisierungstechnik bedeuten diese Marktöffnungen eine konkrete Chance, den Umsatzrückgang in Europa durch Wachstum in neuen Regionen zu kompensieren. Felix Kleinert hat angekündigt, diese Chancen konsequent zu nutzen und das Geschäft weiter zu internationalisieren. WEBER verfügt bereits über ein globales Netzwerk von Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften in West- und Osteuropa, den USA und China, das nun gezielt ausgebaut werden soll.
Wie steht es um die finanzielle Stabilität der WEBER Group?
Trotz der herausfordernden Marktsituation achtet WEBER konsequent auf seine finanzielle Stabilität und Zuverlässigkeit. Entsprechende Prüfungen durch namhafte Ratingagenturen ergeben weiterhin höchste Bonitätswerte. Dies signalisiert ein ungebrochenes Vertrauen der Kunden, Banken und Partner weltweit in die wirtschaftliche Solidität des Unternehmens. Liquidität und Cashflow von WEBER bleiben stabil und liegen nach Unternehmensangaben deutlich über dem Branchendurchschnitt. In einer Zeit, in der die Großinsolvenzen im Maschinenbau deutlich zunehmen und viele Unternehmen mit Liquiditätsproblemen kämpfen, ist diese finanzielle Robustheit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Sie ermöglicht WEBER, auch in schwierigen Zeiten in Innovationen und Markterschließung zu investieren, anstatt lediglich Kosten zu reduzieren. Die solide Finanzbasis eines Familienunternehmens mit langfristiger Perspektive erweist sich hier als strategischer Vorteil gegenüber börsennotierten Wettbewerbern, die stärker unter dem kurzfristigen Druck von Quartalsergebnissen stehen.
Welche Rolle spielt die Innovationskraft für die Zukunft von WEBER?
Die Innovationskraft ist einer der zentralen Pfeiler der Zukunftsstrategie. WEBER blickt auf über sechs Jahrzehnte Erfahrung in der Automatisierung von Montageprozessen zurück und hat in dieser Zeit Pionierarbeit geleistet, insbesondere bei der Produktion von Schraubsystemen mit automatischer Zuführung. Das Portfolio umfasst heute ein breites Spektrum an Technologien, darunter Handschrauber, Stationärschrauber, robotergestützte Schraubsysteme, Setzsysteme für Blindnietmuttern und Sandwichstrukturen, Fließlochformtechnik sowie thermische Stoffschlussverfahren. Der weltweit steigende Bedarf an automatisierten Montage- und Verbindungsprozessen bietet WEBER langfristig gute Wachstumsperspektiven, vorausgesetzt, das Unternehmen bleibt technologisch an der Spitze. CFO Michael Paul betont, dass die Innovationskraft zusammen mit der Internationalisierung der Produkte einen wesentlichen Grund für Optimismus darstelle.
Was bedeutet der abgeschlossene Restrukturierungsprozess für die Zukunft?
Michael Paul, der neue CFO der WEBER Group, sieht den Abschluss des Restrukturierungsprozesses und die klare strategische Fokussierung als wichtigen Meilenstein, der das Fundament für weiteres souveränes und erfolgreiches Handeln im globalen Marktumfeld bildet. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die hohe Motivation der Teams an allen Standorten, die Innovationskraft und die Internationalisierung stimmen Geschäftsführung, Beirat und Inhaberfamilie positiv für die vor ihnen liegenden Aufgaben. Gestärkt aus dem Veränderungsprozess hervorgehend, richtet WEBER den Fokus konsequent auf Kunden und Märkte, um künftig schneller, effizienter und attraktiver zu agieren sowie die Kundennähe weiter auszubauen. Die Kombination aus einem verschlankten Kostenapparat, einer soliden Finanzbasis, klarer strategischer Ausrichtung und einer starken Innovationspipeline versetzt WEBER in die Lage, die Chancen des globalen Marktumfelds gezielt zu nutzen.
Welche Lehren lassen sich aus dem Fall WEBER für den deutschen Mittelstand ableiten?
Der Transformationsprozess der WEBER Group illustriert exemplarisch die Herausforderungen und Handlungsoptionen, vor denen viele mittelständische Maschinenbauunternehmen in Deutschland stehen. Die Abhängigkeit von einzelnen Branchen wie der Automobilindustrie, die zunehmende internationale Konkurrenz und die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungen erfordern von Unternehmen ein hohes Maß an Agilität und strategischer Weitsicht. WEBER zeigt, dass es möglich ist, auch in einem extrem schwierigen Marktumfeld durch konsequentes Handeln, sozialverträglichen Personalumbau und eine klare internationale Ausrichtung wieder auf einen positiven Kurs zu kommen. Entscheidend ist dabei die Bereitschaft, strukturelle Probleme offen zu benennen und rasch zu adressieren, anstatt auf eine konjunkturelle Erholung zu warten, die möglicherweise nicht in der gewohnten Form eintreten wird. Die Kombination aus finanzieller Disziplin, Investition in Kernkompetenzen und konsequenter Internationalisierung kann als Blaupause für andere Unternehmen in vergleichbarer Lage dienen.
Wie bewertet die WEBER Group ihre Zukunftsaussichten insgesamt?
Die Führung der WEBER Group blickt trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen zuversichtlich in die Zukunft. Die ersten Wochen des neuen Jahres bestätigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen und der Auftragseingang sich durch die konsequente internationale Ausrichtung stabilisiert. Die Kombination aus einem restrukturierten Unternehmen, einer neuen Führungsdoppelspitze mit komplementären Kompetenzen, einer starken Finanzbasis und einem wachsenden globalen Markt für Automatisierungslösungen stimmt die Verantwortlichen optimistisch. WEBER hat bewiesen, dass es aus eigener Kraft zu neuer Stärke finden kann, ohne dabei seine Werte als Familienunternehmen oder seine Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft aufzugeben. Der Weg der Transformation ist noch nicht abgeschlossen, aber das Fundament für nachhaltigen Erfolg in einem sich verändernden globalen Marktumfeld ist gelegt.
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