Neues zur GridParty-Insolvenz: PV-Terrassen & Solar-Carports: Wie ein Retter aus Bayern den lukrativen Nischenmarkt neu aufrollt
Xpert Pre-Release
Available in 27 languages 📢
Xpert.Digital bei Google bevorzugen ⓘVeröffentlicht am: 2. Juli 2026 / Update vom: 2. Juli 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein

Neues zur GridParty-Insolvenz: PV-Terrassen & Solar-Carports: Wie ein Retter aus Bayern den lukrativen Nischenmarkt neu aufrollt – Bild: Xpert.Digital
Insolvenz im Solar-Markt: Wie pvDach e.K. aus den Resten eines Pioniers ein Erfolgsmodell baut
Solar-Pionier insolvent: Die wahre Geschichte hinter dem GridParity-Absturz – und wer jetzt profitiert
Die deutsche Solarbranche durchläuft derzeit eine schonungslose Marktbereinigung. Wenn ehemals gefeierte Vorzeigeunternehmen plötzlich in die Insolvenz rutschen, ist die Erklärung oft schnell zur Hand: Die unberechenbare Politik und fehlende Subventionen seien schuld. Doch ein genauerer Blick hinter die Kulissen offenbart meist ein völlig anderes Bild. Das prominenteste Beispiel für dieses Phänomen ist der dramatische Absturz der GridParity AG. Trotz eines hochprofitablen Nischenmarktes für PV-Terrassen und Solarcarports manövrierte sich das Unternehmen durch Führungschaos, Beratungsresistenz und fatale strategische Fehlentscheidungen selbst ins Aus.
Doch wo ein Player durch Missmanagement scheitert, eröffnet sich für den nächsten eine historische Chance. Genau hier tritt die pvDach e.K. auf den Plan. Das Unternehmen hat sich nicht nur die Namensrechte des gescheiterten Pioniers gesichert, sondern beweist aktuell eindrucksvoll, wie man es besser macht: Mit einer schlanken Kostenstruktur, klarem Fokus auf das B2B-Segment und einem unaufgeregten, aber hochprofessionellen Management verwandelt pvDach e.K. die innovativen Nischenprodukte in ein krisenfestes Erfolgsmodell.
pvDach e.K. übernimmt und macht die Nische zum Erfolgsmodell
Die vorläufige Insolvenz der GridParity AG, angeordnet durch das Amtsgericht München am 24. Oktober 2025, markiert das Ende eines bayerischen Solarunternehmens, das jahrelang als Pionier gehandelt wurde. Der Fall hat eine politische Debatte ausgelöst, in der das Unternehmen selbst die Schuld ausschließlich bei der Energiepolitik der Bundesregierung suchte. Doch wer genauer hinschaut, erkennt eine unbequemere Wahrheit: Der Zusammenbruch war zum Großteil hausgemacht. Parallel dazu beginnt mit pvDach e.K. aus Rottenburg eine neue Ära in diesem Marktsegment – und die strategische Positionierung des Nachfolgers zeigt, wie man genau das richtig macht, was GridParity falsch machte.
Insolvenz im Dreierpack: Das Ende von GridParity, UrbanPV und AgriPV
Das Insolvenzgeschehen bei der GridParity AG war kein einzelnes Ereignis, sondern ein Dominoeffekt. Am 24. Oktober 2025 stellte die Muttergesellschaft GridParity AG beim Amtsgericht München Eigenantrag auf Insolvenzeröffnung (Az.: 1542 IN 3786/25). Rechtsanwalt Stefan Strüwind von der Kanzlei Lecon Insolvenzverwaltung wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt, unterstützt von Rechtsanwalt Philipp Kugler. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte die GridParity AG elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Dominoeffekt ließ nicht lange auf sich warten. Am 30. Dezember 2025 wurden die Insolvenzverfahren über beide Tochtergesellschaften eröffnet: die UrbanPV GmbH (Az.: 1542 IN 3980/25) und die AgriPV GmbH (Az.: 1542 IN 3981/25), beide mit Sitz an der Siemensstraße 8 in Dachau bei München. Die UrbanPV GmbH, unter Geschäftsführer Thomas Gaßner erst im Herbst 2024 gegründet, um sich auf Solarüberdachungen für Freizeitbäder, Wochenmärkte und öffentliche Plätze zu spezialisieren, existierte damit nicht einmal ein Jahr. Für die AgriPV GmbH wurde zusätzlich Rechtsanwalt Thomas Klöckner als Sonderinsolvenzverwalter bestellt, um eine von der Muttergesellschaft angemeldete konzerninterne Forderung gesondert zu prüfen.
Die Timeline der Ereignisse ist bemerkenswert: Noch im Mai 2025 präsentierte GridParity auf der Intersolar Europe das „Jahrbuch AgriPV 2025“ und berichtete von mehreren Hundert Anfragen für AgriPV-Projekte. Im selben Jahr wurde die GridParity AG noch als eines der stärksten mittelständischen Unternehmen in Bayern ausgezeichnet und belegte Platz 32 im entsprechenden Ranking. Der Absturz von einem ausgezeichneten Mittelständler in die vollständige Konzerninsolvenz innerhalb weniger Monate ist ohne interne Ursachen nicht plausibel erklärbar.
Die bequeme Legende: Wenn die Politik als Sündenbock herhalten muss
CEO Dr. Erich Merkle, Gründer der GridParity AG mit über 25 Jahren Branchenerfahrung und einer Bilanz von mehr als 20 Gründungen und Unternehmensumstrukturierungen, schrieb im September 2025 auf LinkedIn, die Politik streiche das Fundament für Investitionen in Solaranlagen. Er machte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche persönlich für die Misere verantwortlich: Banken hätten Finanzierungen zurückgezogen, sicher geglaubte Aufträge seien nicht erteilt worden. Dieses Narrativ fand in der Medienberichterstattung breite Resonanz und passte gut in die damals laufende Debatte um die Energiepolitik der Merz-Regierung.
Die politischen Stressoren waren durchaus real. Die Bundeswirtschaftsministerin stellte die Einspeisevergütung für neue kleine PV-Anlagen infrage und kündigte in einem Zehn-Punkte-Plan an, die feste Vergütung für Anlagen unter bestimmten Leistungsklassen zu streichen. Dazu fehlte die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission für das Solarpaket I, das unter anderem eine Erhöhung der Einspeisevergütung um 2,5 Cent je Kilowattstunde für besondere PV-Anlagen wie Agri-PV und Parkplatz-PV vorsah. Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband schätzte, dass der Beihilfevorbehalt frühestens im Sommer 2026 entfallen würde. All das schuf eine reale Unsicherheit im Markt.
Entscheidend ist jedoch eine andere Frage: Warum überlebten andere Unternehmen in genau demselben regulatorischen Umfeld, während GridParity kollabierte? Die politische Unsicherheit war ein Stressor für die gesamte Branche – sie war der Auslöser, nicht die Grundursache des Scheiterns. Die unbequeme Antwort liegt im Inneren des Unternehmens.
Riskante Expansion statt strategischer Konsolidierung
Das vielleicht fatalste strategische Fehlurteil der GridParity-Führung war die Gründung gleich zweier neuer Tochtergesellschaften im Herbst 2024, also in einer Phase, in der die Solarbranche bereits massive Einbrüche verzeichnete. Im Segment der kleinen Dachanlagen bis zehn Kilowatt brach der Markt 2024 und 2025 um mehr als 50 Prozent ein. In dieser Lage Kapital und Managementkapazität für die UrbanPV GmbH und die AgriPV GmbH zu binden, anstatt die Kernstruktur zu konsolidieren, war eine betriebswirtschaftliche Entscheidung mit vorhersehbaren Konsequenzen.
Als die Muttergesellschaft ins Straucheln geriet, riss sie beide Töchter mit in den Abgrund – ein klassischer Dominoeffekt, der durch eine vorsichtigere Expansionsstrategie hätte vermieden werden können. Die Tatsache, dass positive Investorengespräche nicht zum Abschluss gebracht werden konnten, vervollständigt das Bild: Ein Unternehmen mit stabiler innerer Struktur, überzeugender Außendarstellung und klarer Strategie findet auch in unsicheren Märkten Investoren, die eine politische Übergangsphase mitgehen. GridParity konnte das nicht.
Die Marktbereinigung in der deutschen Solarbranche traf diese Phase mit voller Wucht. Im ersten Halbjahr 2025 sank die neu installierte PV-Leistung um fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu den prominenten Insolvenzen in diesem Zeitraum zählten Eigensonne, Envoltec, Enersol, Wegatech und SolarMax. Diese Unternehmen einte ein gemeinsames Muster: aggressive Expansion während des Booms 2022 bis 2024, gefolgt vom Kollaps bei der ersten Marktabkühlung.
Das technologische Erbe: Hochwertige Nische mit echtem Marktpotenzial
Was GridParity als Unternehmen verlor, war nicht seine Technologie oder sein Marktpotenzial – es verlor sich selbst durch fehlerhafte Führung. Das Produktportfolio ist weiterhin relevant und zukunftsfähig. Das Fraunhofer ISE beziffert das installierbare Agri-PV-Potenzial in Deutschland auf 500 Gigawatt – ein Wert, der bereits das nationale Ausbauziel von 400 Gigawatt für 2040 übersteigt. Deutschland verfügt über ein Marktpotenzial von bis zu 59 Gigawatt ungenutzter Parkflächen für Solarcarports und Überdachungen. Der europäische Markt für kommerzielle Solarparkplätze soll bis 2032 auf fast eine halbe Milliarde US-Dollar anwachsen.
Rahmenlose Doppelglasmodule nach der GridParity-Technologie sind für die Überkopfmontage nach EN12600 zertifiziert – ein Merkmal, das konventionelle gerahmte Standardmodule schlicht nicht erfüllen können. Diese Zertifizierung ist keine Kleinigkeit: Sie ist die technische Grundvoraussetzung für PV-Terrassendächer, Carportüberdachungen und jede Form von begehbarer oder transparenter Solarbauweise. Der Markt für diese spezifische Kombination aus ästhetischer Architektur und Energieerzeugung ist klein, aber strukturell stabil – und er ist von der Einspeisevergütungspolitik weit weniger abhängig als das private Kleindach-Segment, weil sein Mehrwert über Eigenverbrauch, Schattenfunktion und optische Aufwertung unabhängig von Förderregimen darstellbar ist.
Damit hatte GridParity strukturell richtige Produkte für einen strukturell richtigen Markt. Was fehlte, war die Organisation, um diese Produkte verlässlich und profitabel in den Markt zu bringen.
📈🚀 Von Sichtbarkeit zu Vertrauen 👀🤝 Ihr skalierbarer Weg mit Xpert.Digital
Im industriellen B2B entstehen tragfähige Geschäftsbeziehungen selten über Nacht. Sie entwickeln sich Schritt für Schritt – über Sichtbarkeit, fachliche Relevanz, wiederkehrende Berührungspunkte und wachsendes Vertrauen. Das 4-Stufen-Modell von Xpert.Digital setzt genau hier an: Es bietet einen strukturierten Weg, der mit einem überschaubaren Einstieg beginnt und sich bei Bedarf zu einer vertieften Zusammenarbeit im Business Development entwickeln kann.
Statt auf laute Marketingversprechen zu setzen, rückt dieses Modell die Beziehung in den Mittelpunkt. Unternehmen steigen mit klar umrissenen, gut kalkulierbaren Maßnahmen ein und entscheiden dann auf Basis eigener Erfahrung, wie weit sie die Zusammenarbeit ausbauen möchten. Ein wesentlicher Faktor für diesen ungestörten Vertrauensaufbau: Die Plattform verzichtet komplett auf nervige Werbe-Ads, sodass der redaktionelle Fokus allein auf der Expertise der Unternehmen liegt.
Mehr dazu hier:
Von GridParity zu pvDach: Führungsstärke statt Chaos – die Lehre für Investoren
pvDach e.K.: Namensrechte übernommen, Markt neu definiert
Hier setzt pvDach e.K. aus Rottenburg unter Inhaber Harald Mohler an. Das Unternehmen hat die Namensrechte der GridParity AG übernommen und damit nicht nur ein Wort, sondern eine zwölfjährige Markenpräsenz, eine Produkthistorie und eine eingespielte Kundenbasis geerbt. pvDach e.K. hatte bereits zuvor in denselben Segmenten gearbeitet – als Spezialist für rahmenlose Doppelglasmodule, PV-Terrassen und Solarcarports. Die Namensrechtsübernahme ist damit die logische Formalisierung einer bereits gelebten Marktpositionierung.
Der strategische Unterschied zu GridParity ist fundamental: Wo GridParity an Beratungsresistenz, Führungschaos und einer Expansionsspirale scheiterte, setzt pvDach e.K. auf operationale Schlankheit und klare Marktsegmentierung. Die Module werden nicht im eigenen Haus produziert, sondern gezielt bei Lohnfertigern hergestellt – eine kapitaleffiziente Entscheidung, die Fixkosten begrenzt und Produktionsvolumina flexibel an die Nachfrage anpasst. Diese Struktur ist nicht die des kostensenkenden Massenanbieters, sondern die des qualitätsbewussten Spezialisten, der seine Kernkompetenz im Produktwissen, in der Anwendungsberatung und in der Projektabwicklung verortet.
Die Entscheidung, aktiv Großkunden anzusprechen, ist ein weiterer strategischer Schachzug mit erheblicher Konsequenz. Institutionelle Auftraggeber – Industrieunternehmen, Kommunen, Immobilienprojektentwickler, landwirtschaftliche Betriebe – zeigen eine deutlich stabilere Nachfrage als private Endkunden, die auf EEG-Signale reagieren. Ihre Investitionsentscheidungen basieren auf Eigenverbrauchsrendite, Abschreibungsmöglichkeiten und strategischen Nachhaltigkeitszielen. In diesem Kundensegment ist die Unabhängigkeit von Einspeisevergütungsdebatten am größten.
Das rahmenlose Modul: Warum eine Nische manchmal mehr wert ist als der Massenmarkt
Die Logik des Solarmodulmarkts folgt seit Jahren einem klaren Muster: Standardisierung, Volumenproduktion, Preisverfall. Chinesische Hersteller haben den Markt für konventionelle gerahmte Module durch massive Produktionskapazitäten dominiert und die Preise in einen Commodity-Bereich gedrückt, in dem europäische Anbieter kaum noch Margen erwirtschaften können. Im Jahr 2025 sanken die Modulpreise für Standard-TOPCon-Module im Großhandel zeitweise unter zehn Eurocent pro Watt-Peak – ein Niveau, das für einen europäischen Nischenanbieter strukturell nicht überlebensfähig wäre.
Rahmenlose Doppelglasmodule für Überkopfmontage sind aus diesem Preiskampf weitgehend herausgenommen. Sie erfüllen technische Zertifizierungsanforderungen, die Standardmodule nicht erfüllen. Sie sprechen einen Kundenkreis an, für den die ästhetische Integration, die Lichtdurchlässigkeit und die Doppelfunktion von Dach und Stromerzeugung kaufentscheidend sind – und der bereit ist, dafür einen deutlich höheren Preis zu zahlen als im Massenmarkt. pvDach e.K. beschreibt dieses Segment selbst als mit sehr großem Erfolg besetzt – eine Aussage, die durch die Marktlogik voll gestützt wird.
Hinzu kommt: Ab 2026 stieg der allgemeine Modulpreis wieder an, da chinesische Überbestände vom Markt verschwunden sind und handelspolitische Restriktionen den Importdruck dämpfen. Für Spezialisten, die nie in der Commodity-Spirale steckten, ist diese Marktnormalisierung neutral bis positiv: Die Einkaufskosten für Spezialmodule ändern sich strukturell kaum, während der Abstand zum Massenmarktpreis wieder größer wird und damit die Wahrnehmung von Preisgerechtigkeit beim Kunden steigt.
PV-Terrassen: Marktchance zwischen Wohnen und Energiegewinnung
Das Geschäft mit PV-Terrassenüberdachungen läuft nach eigener Einschätzung von pvDach e.K. sehr gut – und das aus gutem Grund. Semitransparente Solarmodule für Terrassendächer verbinden mehrere Kundennutzen in einem einzigen Produkt: Schattenfunktion, Lichtfilterung durch gesteuerte Transparenzgrade, Stromerzeugung, optische Aufwertung der Wohnimmobilie und eine steuerlich relevante energetische Modernisierung. Gegenüber einer konventionellen Pergola ohne Energiefunktion lässt sich der Mehrpreis über die Anlagenlebensdauer in vielen Szenarien durch den Eigenverbrauchswert des erzeugten Stroms zumindest teilweise rechtfertigen – und das ohne Abhängigkeit von der Einspeisevergütung.
Diese Eigenverbrauchsunabhängigkeit ist im aktuellen regulatorischen Klima ein strategischer Trumpf. Während die Einspeisevergütung für kleine Anlagen unter politischem Beschuss steht, ist die Wirtschaftlichkeit eines Terrassensystems, das seinen Ertrag direkt in der Haushaltsversorgung verwertet, von dieser Debatte kaum berührt. pvDach e.K. agiert damit in einem Segment, das sich gegenüber dem regulatorischen Gegenwind strukturell robust verhält.
Darüber hinaus profitiert das Segment von einem gesellschaftlichen Megatrend, der seit der COVID-Pandemie dauerhaft beschleunigt wurde: der gestiegenen Wertschätzung für hochwertig ausgestattete Außenwohnbereiche am Eigenheim. PV-Terrassensysteme befinden sich an der Schnittstelle von Garten- und Landschaftsgestaltung, Architektur und Energietechnik – ein Positionierungsfeld, in dem pvDach e.K. ohne direkte Konkurrenz durch Standard-Solaranbieter agiert.
Solarcarports: Infrastruktur der Mobilitätswende mit strukturellem Rückenwind
Die Erweiterung von pvDach e.K. in den Markt großer PV-Carports ist ökonomisch und strategisch konsequent. Deutschland führt in Europa bei Solarcarport-Installationen und verfügt über ein Potenzial von bis zu 59 Gigawatt nutzbarer Parkfläche. Die bereits eingeführte Solarpflicht für große Gewerbeparkplätze in mehreren Bundesländern – in Nordrhein-Westfalen etwa ab 35 Stellplätzen – schafft eine regulatorische Pflicht-Nachfrage, die weit über freiwillige Adoption hinausgeht. Ein Solarcarport für zwei Fahrzeuge kostet 2026 schlüsselfertig zwischen 8.000 und 25.000 Euro und erzeugt je nach Standort zwischen 900 und 1.300 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt-Peak im Jahr – genug, um in Gewerbelagen erhebliche Eigenverbrauchsquoten zu erzielen.
Dass pvDach e.K. in diesem Segment bereits erste Projekte umsetzen konnte, ist kein triviales Signal. Es bedeutet, dass das Unternehmen die technischen, planungsrechtlichen und logistischen Anforderungen des gewerblichen Großcarport-Geschäfts bereits beherrscht. Genau das war die strategische Schwäche von GridParity: trotz technologischen Potenzials nicht in der Lage zu sein, Projekte sauber abzuwickeln und Kundenvertrauen zu generieren. pvDach e.K. beweist das Gegenteil – und baut damit die Referenzbasis auf, die für die systematische Ansprache institutioneller Großkunden unabdingbar ist.
Der globale Solarcarport-Markt wächst mit einer jährlichen Rate von 13,5 Prozent und soll bis 2035 von 671 Millionen US-Dollar auf 756 Millionen US-Dollar steigen. Rund 56 Prozent aller Installationen weltweit sind mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kombiniert – eine Kompatibilität, die für gewerbliche Kunden mit Unternehmensflotten einen signifikanten Mehrwert darstellt. In diesem Markt ist pvDach e.K. mit seinem spezialisierten Wissen über rahmenlose Überdachungsmodule strukturell besser positioniert als Generalanbieter ohne spezifische Produktkompetenz.
Was Investoren, Banken und Partner aus dem GridParity-Fall lernen können
Der Fall GridParity liefert eine methodisch klare Lektion für alle, die in Solarunternehmen investieren oder mit ihnen kooperieren: Technologische Kompetenz und Marktnische allein sind unzureichende Bewertungskriterien. Die Fähigkeit, ein Team zu führen, Beratung zuzulassen, strategisch zu reagieren und operativ verlässlich zu sein, ist mindestens so wichtig wie das Produktportfolio. Arbeitgeberbewertungen, Mitarbeiterfluktuation in Führungspositionen und die Fähigkeit, Finanzierungsgespräche zum Abschluss zu bringen, sind aussagekräftigere Indikatoren für die Überlebensfähigkeit als ein Messeauftritt auf der Intersolar.
Für pvDach e.K. bedeutet diese Lehre eine günstige Ausgangslage: Das Unternehmen übernimmt das technologische Erbe und die Markenrechte eines Pioniers, ohne dessen organisatorische Hypotheken mitzutragen. Es profitiert von einer Marktstruktur, in der der direkte Wettbewerb durch die Welle der Brancheninsolvenzen ausgedünnt wurde, und positioniert sich in einem Segment, das trotz des allgemeinen Marktdrucks eine strukturell gesunde Margenperspektive bietet. Was GridParity an Führungskultur und strategischer Agilität fehlte, ist das, was ein gut geführtes Mittelstandsunternehmen wie pvDach e.K. täglich lebt.
Der Markt belohnt Verlässlichkeit: Strukturelle Perspektive für pvDach e.K.
Die strukturellen Rahmenbedingungen für spezialisierte Solaranbieter im Nischensegment sind 2026 besser, als die allgemeine Stimmungslage der Branche suggeriert. Erstens hat die Marktbereinigung der Jahre 2024 und 2025 direkte Wettbewerber eliminiert, ohne die Nachfragestruktur zu zerstören. Zweitens normalisieren sich die Modulpreise nach dem Überbestandsabbau chinesischer Hersteller – was für Spezialisten bei gleichen oder steigenden Endkundenpreisen keinen Margendruck erzeugt. Drittens verstärkt die Solarpflicht für Gewerbeparkplätze die strukturelle Nachfrage nach genau dem Produkt, das pvDach e.K. anbietet.
Die regulatorischen Risiken bleiben real: Der EEG-Referentenentwurf sieht für das private Kleindachsegment ab 2027 tiefe Einschnitte vor. Doch pvDach e.K. ist durch die konsequente Ausrichtung auf den Gewerbemarkt und die Stärkung der B2B-Kundenbeziehungen strukturell weniger exponiert als reine Endkundenanbieter. Ein Unternehmen, das PV-Terrassen für Eigenheimbesitzer baut, Großcarports für Gewerbeimmobilien plant und Industriekunden mit zertifizierten Speziallösungen bedient, verfügt über eine diversifizierte Nachfragebasis, die regulatorische Einschnitte in einzelnen Segmenten auffangen kann.
Das Geschäftsmodell von pvDach e.K. beantwortet damit nicht nur die Frage, wie man die Insolvenz von GridParity nutzt. Es beantwortet die grundlegendere Frage, wie ein Unternehmen im deutschen Solarmarkt 2026 profitabel und stabil agiert: mit fokussierter Nischenkompetenz, schlanker Produktionsstruktur, verlässlicher Projektabwicklung und einer Kundenstrategie, die von der Einspeisevergütungsdebatte strukturell unabhängig ist. Genau das ist die Lehre, die GridParity nie zog – und die pvDach e.K. jetzt in die Praxis umsetzt.
🎯🎯🎯 Datengetriebener B2B-Industry-Hub als Quasi-Inhouse-Lösung

Die Quasi-Inhouse-Lösung: Wie Xpert.Digital operative Lücken in B2B-Marketing und Vertrieb schließt – Smart Content-Driven Business - Bild: Xpert.Digital
Xpert.Digital ist ein von Konrad Wolfenstein geführter, datengetriebener B2B-Industry-Hub. Das Unternehmen agiert als externe Quasi-Inhouse-Lösung für Industriepartner und schließt operative Lücken in Marketing, Content und Vertrieb – ohne zusätzlichen Ressourcenaufbau auf Kundenseite.
Mehr dazu hier:
Ihr globaler Marketing und Business Development Partner
☑️ Unsere Geschäftssprache ist Englisch oder Deutsch
☑️ NEU: Schriftverkehr in Ihrer Landessprache!
Gerne stehe ich Ihnen und mein Team als persönlicher Berater zur Verfügung.
Sie können mit mir Kontakt aufnehmen, indem Sie hier das Kontaktformular ausfüllen oder rufen Sie mich einfach unter +49 7348 4088 965 an. Meine E-Mail Adresse lautet: wolfenstein∂xpert.digital
Ich freue mich auf unser gemeinsames Projekt.























