Blog/Portal fĂźr Smart FACTORY | CITY | XR | METAVERSE | KI (AI) | DIGITIZATION | SOLAR | Industrie Influencer (II)

Industrie Hub & Blog fĂźr B2B Industry - Maschinenbau - Logistik/Intralogistik - Photovoltaik (PV/Solar)
FĂźr Smart FACTORY | CITY | XR | METAVERSE | KI (AI) | DIGITIZATION | SOLAR | Industrie Influencer (II) | Startups | Support/Beratung

Business Innovator - Xpert.Digital - Konrad Wolfenstein
Mehr dazu hier

KI, Krieg & Energiewende: Der 5. Superzyklus hat begonnen – Warum Kupfer, Gold und Öl jetzt unaufhaltsam steigen

Xpert Pre-Release


Konrad Wolfenstein - Markenbotschafter - Industrie InfluencerOnline Kontakt (Konrad Wolfenstein)

Sprachauswahl 📢

VerĂśffentlicht am: 15. Mai 2026 / Update vom: 15. Mai 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein

KI, Krieg & Energiewende: Der 5. Superzyklus hat begonnen – Warum Kupfer, Gold und Öl jetzt unaufhaltsam steigen

KI, Krieg & Energiewende: Der 5. Superzyklus hat begonnen – Warum Kupfer, Gold und Öl jetzt unaufhaltsam steigen – Bild: Xpert.Digital

Ende der billigen Rohstoffe: Wie vier globale Megatrends unsere Wirtschaft fßr immer verändern

Warnung vor dem „Superzyklus“: Warum die Welt jetzt nicht auf neues Angebot warten kann

Gold, Kupfer, Lithium: Wer die neuen Gesetze der Rohstoffmärkte ignoriert, verliert den Anschluss – Die Ära der billigen und unbegrenzt verfügbaren Ressourcen ist endgültig vorbei

Während die Weltwirtschaft noch die akuten Schocks der jüngsten geopolitischen Krisen verarbeitet, baut sich im Hintergrund bereits eine tektonische Verschiebung auf: der fünfte Rohstoff-Superzyklus. Doch anders als in vergangenen Epochen – sei es die Industrialisierung der USA, der Wiederaufbau Europas oder der rasante Aufstieg Chinas – treibt diesmal nicht nur ein einzelner Motor die Nachfrage an. Heute zünden gleich vier globale Megatrends zur selben Zeit: Die massiv wachsende physische Infrastruktur der Künstlichen Intelligenz (KI), der immense Materialhunger der globalen Energiewende, eine dauerhafte geopolitische Neuordnung der Lieferketten und eine beispiellose Flucht der Zentralbanken in Gold. Gleichzeitig trifft diese immense Nachfragewelle auf ein Angebot, das durch ein Jahrzehnt der Unterinvestition strukturell ausgezehrt ist. Wer in Zukunft produzieren, bauen oder strategisch investieren will, muss die neuen Spielregeln dieses Zyklus verstehen – denn die physische Realität der Rohstoffmärkte lässt sich nicht wegrechnen.

Der fĂźnfte Rohstoff-Superzyklus: KI, Krieg, Energiewende und das Ende billiger Versorgung

Wenn vier Treiber gleichzeitig zünden – warum die Welt diesmal nicht auf billiges Angebot warten kann

Seit dem Beginn der Industriellen Revolution wachsen Bevölkerung und Ressourcenbedarf der Welt im Gleichschritt. Hinter jedem neuen Wohlstandsniveau, hinter jeder Urbanisierungswelle, hinter jeder technologischen Revolution steht ein materieller Kern: Metalle, Energie, Nahrung. Rohstoffpreise sind kein Marktlärm – sie sind ein Echo menschlicher Entwicklung, verzögert, verzerrt, aber im Wesentlichen strukturell bedingt.

Was Ökonomen als Rohstoff-Superzyklus bezeichnen, ist genau diese strukturelle Preisbewegung: ein mehrjähriger, oft jahrzehntelanger Aufwärtstrend, der aus einer anhaltenden Lücke zwischen träger Angebotsseite und wachsender Nachfrage entsteht. Er unterscheidet sich fundamental von kurzfristigen Preisschocks, die durch Ernteausfälle, Förderunfälle oder politische Krisen ausgelöst werden und innerhalb weniger Monate wieder abflauen. Ein Superzyklus hingegen ist strukturell. Er beginnt leise, baut sich über Jahre auf und setzt sich so lange fort, bis massive Investitionen die Angebotslücke schließen – was aufgrund langer Projektlaufzeiten viele Jahre dauern kann.

Die entscheidende Ursache für diese zyklische Dynamik liegt in einer fundamentalen Asymmetrie: Nachfrage kann sich innerhalb von Monaten verändern, wenn eine neue Technologie skaliert, eine Volkswirtschaft industrialisiert oder ein Regierungsprogramm Milliarden mobilisiert. Das Angebot reagiert dagegen in einer anderen Zeitdimension. Eine Kupfermine braucht von der Entdeckung bis zur ersten Produktion zehn bis sechzehn Jahre. Raffinierungskapazitäten, Pipelines, Düngemittelwerke – nichts davon entsteht auf Knopfdruck. Diese strukturelle Trägheit des Angebots ist der Mechanismus, der Superzyklus-Aufwärtsphasen erst möglich macht und aufrechterhält.

Vier historische Zyklen – eine Blaupause

Ökonomen der Bank of Canada haben den sogenannten Commodity Price Index (BCPI) entwickelt und ihn mithilfe asymmetrischer Bandpassfilter auf historische Daten zurückgerechnet, um Superzyklusphasen seit 1899 zu identifizieren. Das Ergebnis sind vier klar abgegrenzte Phasen, die jeweils an eine dominierende wirtschaftliche Entwicklung ihrer Zeit geknüpft waren.

Der erste Superzyklus von 1899 bis 1932 war getrieben von der Industrialisierung der Vereinigten Staaten. Stahl, Kohle und Eisenbahnen formten eine neue Weltmacht. Der BCPI-Gesamtindex erreichte auf dem Höhepunkt 1904 rund zehn Prozent über seinem langfristigen Trend. Der anschließende Absturz in die Große Depression schickte den Index bis 1932 auf minus dreizehn Prozent – ein brutaler, aber in der Logik des Zyklus zwingender Abschwung.

Der zweite Superzyklus von 1933 bis 1961 wurde durch einen zweiphasigen Schock ausgelÜst: zunächst die globale Aufrßstung vor dem Zweiten Weltkrieg, dann der gewaltige Wiederaufbau in Europa und Japan. Infrastruktur, Wohnungsbau und Industrieanlagen entstanden auf einem zerstÜrten Kontinent quasi aus dem Nichts. Der Peak-Wert des Index lag 1947 bei vierzehn Prozent ßber dem Trend.

Der dritte Zyklus von 1962 bis 1998 wird vor allem durch zwei Ölschocks in Erinnerung behalten. Im Oktober 1973 verhängten die arabischen OPEC-Mitglieder nach der US-amerikanischen Unterstützung Israels im Jom-Kippur-Krieg ein Ölembargo gegen die westlichen Industrieländer. Innerhalb weniger Monate vervierfachte sich der Ölpreis von 2,90 auf 11,65 Dollar je Barrel. Sechs Jahre später entzog die Iranische Revolution dem Weltmarkt täglich 4,8 Millionen Barrel, und die Preise kletterten bis Mitte 1980 von 13 auf 34 Dollar. Der BCPI-Gesamtindex erreichte seinen Höchststand bei rund zwanzig Prozent über dem langfristigen Trend, aber Rohöl allein erklomm zeitweise sechzig Prozent über dem Trend. Der anschließende Absturz bis 1998 war der tiefste der gesamten Messreihe: minus 38 Prozent – ein Kollaps, der fast zwei Jahrzehnte andauerte und sich tief in das Investitionsverhalten der Branche eingebrannt hat.

Der vierte und bislang größte Superzyklus von 1998 bis 2020 war Chinas Stunde. Rund 500 Millionen Menschen zogen in zwei Jahrzehnten vom Land in die Stadt. Hinter China folgten die sogenannten BRIC-Staaten – Brasilien, Russland, Indien und nach der Erweiterung 2010 auch Südafrika – als BRICS. Jede dieser aufstrebenden Volkswirtschaften brauchte Stahl, Kupfer, Zement, Kohle und Öl gleichzeitig. Der BCPI-Index erreichte 2011 seinen Hochpunkt bei 33,5 Prozent über dem langfristigen Trend. Was folgte, war eine lange Phase sinkender Preise, in der Investitionen in neue Förderprojekte ausblieben. Am 20. April 2020 kollabierte dieser Trend in einem beispiellosen Extremereignis: West Texas Intermediate, die wichtigste US-Sorte für Rohöl, fiel auf minus 37,63 Dollar je Barrel. Produzenten bezahlten Abnehmer, damit diese ihnen Öl abnahmen – weil Nachfrage und Lagertank-Kapazitäten gleichzeitig an ihre Grenzen gestoßen waren.

Der Startpunkt des fĂźnften Zyklus

Goldman Sachs identifizierte im Oktober 2020 den Beginn eines fünften Superzyklus – nicht als Prognose, sondern als Befund eines akkumulierten Ungleichgewichts. Die Angebotsseite hatte seit 2014 systematisch unterinvestiert, und Covid-19 hatte diese Lücke schlagartig sichtbar gemacht. Der frühere Rohstoffchef der Bank, Jeff Currie, bezeichnete dies während eines Interviews im August 2024 als faktischen Einstieg der Rohstoffmärkte in eine neue Superzyklus-Phase. Gleichwohl ist die Einschätzung unter Analysten nicht unumstritten: Lina Thomas, Rohstoffanalystin bei Goldman Sachs, betonte im Februar 2024 ausdrücklich, dass die Bank keinen Superzyklus im Sinne eines endlos steigenden Preispfades erwarte. Was die Diskussion zeigt: Die Diagnose ist eine Frage der Rahmenbedingungen – und diese sind diesmal außergewöhnlich.

Der entscheidende Unterschied zu allen früheren Superzyklen liegt in der Gleichzeitigkeit der Antriebskräfte. Bisher war es stets ein dominierendes Motiv, das Preise über einen Zeitraum von Jahrzehnten bewegte: die Industrialisierung Amerikas, der Wiederaufbau Europas, der Ölpreis, Chinas Urbanisierung. Der fünfte Zyklus hat nicht einen Treiber – er hat vier. Und alle vier laufen zur gleichen Zeit.

Energiewende und die physische Realität des grünen Übergangs

Die Energiewende wird häufig als technologische und politische Aufgabe beschrieben. Was dabei systematisch unterschätzt wird: Sie ist vor allem ein Rohstoffproblem. Eine Solaranlage benÜtigt etwa sechsmal mehr kritische Mineralien als ein gasbetriebenes Kraftwerk gleicher Kapazität, eine Offshore-Windturbine sogar dreizehnmal mehr. Ein Elektrofahrzeug enthält 80 bis 100 Kilogramm Kupfer, ein Verbrenner nur 20 bis 30 Kilogramm. Bei 500 Millionen prognostizierten Elektrofahrzeugen bis 2040 entsteht allein daraus ein struktureller Mehrbedarf, der die heutige globale Kupferproduktion weit ßbersteigt.

Kupfer ist das Schlüsselmetall dieses Übergangs. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass der globale Stromnetzausbau bis 2040 rund 80 Millionen Kilometer neue Leitungen erfordern wird. Rohstoffanalysten prognostizieren, dass die globale Kupfernachfrage von heute 28 Millionen Tonnen auf bis zu 42 Millionen Tonnen bis 2040 steigen könnte – ein Anstieg von fast 50 Prozent. Ohne erhebliche neue Bergbauinvestitionen drohen strukturelle Angebotslücken in Millionen-Tonnen-Größenordnung.

Lithium ist das Metall der Energiespeicherung. Die IEA hat in verschiedenen Szenarien für einen schnellen Übergang prognostiziert, dass die Lithiumnachfrage auf das Dreißig- bis Vierzigfache des heutigen Niveaus steigen könnte. Das Angebot kann diesen Sprung nicht proportional vollziehen. Zwar stiegen die Lithiumpreise 2021 und 2022 dramatisch an und lösten eine Investitionswelle aus, die wiederum zu einem massiven Preisrückgang von über 80 Prozent seit 2023 geführt hat. Dieser Rückgang ist jedoch eine Falle: Er bremst Investitionen genau in dem Moment, in dem Kapazitäten für die kommende Nachfragewelle gebraucht würden. Die IEA warnt, dass angekündigte Projekte lediglich 50 Prozent des Lithiumbedarfs im Jahr 2035 abdecken – selbst gemessen an den nationalen Klimazielen, die weit unterhalb der ambitionierteren Szenarien liegen.

Beim Kupfer zeigt sich ein ähnliches strukturelles Missverhältnis. Bis 2035 schätzt BloombergNEF das kumulierte Angebotsdefizit auf sechs Millionen Tonnen pro Jahr. Das wäre mehr als die gesamte Jahresproduktion Chiles, des weltgrößten Kupferproduzenten. Laut Schätzungen von S&P Global könnten allein US-amerikanische KI-Rechenzentren im Jahr 2026 rund 110.000 Tonnen zusätzliche Kupfernachfrage erzeugen.

KĂźnstliche Intelligenz als physische Infrastrukturrevolution

Wer KI nur als Software-Phänomen betrachtet, unterschätzt ihre volkswirtschaftliche Wirkung fundamental. Die Beschleunigung von Sprachmodellen und neuronalen Netzwerken ist zugleich eine Beschleunigung des physischen Ressourcenverbrauchs. Ein konventionelles Rechenzentrum verbraucht zwischen 5.000 und 15.000 Tonnen Kupfer. Ein Hyperscale-Rechenzentrum, das für den Betrieb moderner KI-Systeme ausgelegt ist, kann hingegen bis zu 50.000 Tonnen Kupfer pro Anlage benötigen – das Dreifache herkömmlicher Anlagen.

Die IEA rechnet damit, dass sich der Strombedarf globaler Rechenzentren bis 2030 mehr als verdoppeln wird. Bereits heute entfallen rund 1,5 Prozent der weltweiten Stromerzeugung auf Rechenzentren – in etwa der Gesamtstromverbrauch Großbritanniens. Frühe Branchenschätzungen gehen davon aus, dass allein KI-orientierte Rechenzentren bis 2030 mehr als eine halbe Million Tonnen Kupfer jährlich verbrauchen könnten – ohne den zusätzlichen Bedarf für Netzausbau und Versorgungsinfrastruktur.

Laut S&P Global lagen US-Rechenzentren beim Marktstart von ChatGPT Ende 2022 bei rund fünf Prozent des amerikanischen Strombedarfs. Dieser Anteil soll bis 2030 auf 14 Prozent steigen. Microsoft, Google und Amazon investieren zusammen mehrere hundert Milliarden Dollar in neue Rechenzentren – eine Nachfrage, die sich über Jahrzehnte erstrecken wird. Hinter dem Ausbau dieser Infrastruktur stecken nicht nur Kupfer, sondern auch Silizium für Halbleiter, magnetische Seltenerdmetalle wie Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium für Kühlsysteme, Motoren und Lüfter sowie Aluminium und Silber.

Die Sprott-Analysten Paul Wong und Jacob White nennen diese Entwicklung einen säkularen Trend, der an nationale Sicherheitsimperative geknüpft ist – denn KI-Rechenkapazität ist strategische Infrastruktur und damit in die gleiche Kategorie gerückt wie Energieversorgung und Rüstung. Jedes Megawatt KI-Rechenzentrumskapazität braucht zwischen 30 und 47 Tonnen Kupfer für Verkabelung, Kühlsysteme und Energieverteilung. Das ist keine Schätzung – es ist Materialphysik.

 

🎯🎯🎯 Global Sourcing & Commodity Trading mit integrierter Logistik

Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel

Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel - Bild: Xpert.Digital

Modernste Frachtflugzeuge, optimierte Transportrouten und multimodale Logistikketten sind austauschbar – sie lassen sich kaufen, mieten oder outsourcen. Was sich nicht kaufen lässt, sind direkte Produzentenkontakte in peruanischen Minen, verlässliche Lieferbeziehungen in den GUS-Staaten und jahrelang aufgebautes Vertrauen in Märkten, die keine Fremden kennen. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil im globalen Rohstoffhandel liegt nicht im Transport des Gutes von A nach B – sondern im Wissen, wo das Gut herkommt, wer es produziert und wie man Zugang bekommt, bevor andere überhaupt wissen, dass es diesen Markt gibt. Wer das Netzwerk besitzt, bestimmt den Preis. Alle anderen bezahlen ihn.

Mehr dazu hier:

  • Integrated Sourcing & Trading House: Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel

 

Warum der fĂźnfte Rohstoff-Superzyklus die Weltwirtschaft neu ordnet

Geopolitik als permanenter Angebotsschock

Wer den fünften Superzyklus verstehen will, muss die geopolitische Dimension nicht als externes Risiko, sondern als strukturelles Merkmal des Marktes begreifen. Der Ukraine-Krieg, der im Februar 2022 begann, hat innerhalb eines einzigen Jahres westliche Märkte von einem Großlieferanten für Weizen, Düngemittel, Agrarrohstoffe, Metalle und Energie abgeschnitten. Russland und die Ukraine bestreiten zusammen rund 28 bis 34 Prozent der weltweiten Weizenexporte. Die Ukraine allein liefert 31 Prozent der globalen Sonnenblumenölexporte. Mehr als 50 Prozent der Getreideimporte des Mittleren Ostens und Nordafrikas stammten vor dem Krieg aus diesen beiden Ländern. Die Umlenkung dieser Lieferketten ist auch im Frühjahr 2024 noch immer nicht vollständig abgeschlossen.

Der Konflikt im Nahen Osten, der sich im Frühjahr 2024 im Kontext der israelisch-iranischen Angriffe intensivierte, hat eine neue Dimension hinzugefügt. Die Straße von Hormus – durch die rund 20 Prozent des weltweiten Seeöltransports fließen – geriet faktisch unter Blockadegefahr. Der Preis für Brent-Rohöl stieg in wenigen Tagen von rund 70 Dollar auf zeitweise über 111 Dollar je Barrel. In der Spitze des Konflikts stand Brent knapp bei 120 Dollar. Selbst die Investmentbank Bernstein revidierte ihre Jahresprognose deutlich nach oben: Sollte der Konflikt mit dem Iran eskalieren, seien Preise zwischen 120 und 150 Dollar je Barrel denkbar. Was zunächst als Schockmoment erschien, offenbart ein tiefes strukturelles Problem: Die Abhängigkeit von einer einzigen Meeresenge für ein Fünftel des globalen Ölhandels ist kein Restrisiko – sie ist ein dauerhaftes geopolitisches Preisrisiko.

Hinzu kommt eine weniger beachtete Dimension: die Bewaffnung von Rohstoffzugang als Instrument der Geopolitik. Kritische Mineralien sind inzwischen Instrumente der nationalen Sicherheit geworden. Die USA, Australien, die NATO-Staaten und die EU haben Listen kritischer Rohstoffe veröffentlicht, Fördermittel mobilisiert und Handelsabkommen zur Rohstoffversorgung geschlossen – weil die Erfahrung der Pandemie und des Ukraine-Kriegs gezeigt hat, dass Versorgungssicherheit keine Selbstverständlichkeit ist. Das erhöht nicht nur die Volatilität, es schafft dauerhafte Knappheitsprämien für bestimmte Rohstoffe.

Gold als monetäres Barometer des Systemstresses

Gold funktioniert in einem Rohstoff-Superzyklus anders als Kupfer oder Öl. Es ist kein Industriemetall im engeren Sinne. Dennoch ist sein Preisanstieg ein zuverlässiger Indikator für das, was strukturell im Währungs- und Finanzsystem passiert. Seit dem Tief des vierten Superzyklus im April 2020 ist Gold um mehr als 230 Prozent gestiegen.

Der Antrieb kommt aus einer Richtung, die viel über die systemische Stimmung unter staatlichen Akteuren aussagt: Zentralbanken kaufen Gold in einem Tempo, das zuletzt in den 1960er-Jahren beobachtet wurde. Im Jahr 2023 erwarben Zentralbanken weltweit über 34 Millionen Unzen Gold – zum wiederholten Mal in Folge ein neues Rekordniveau. Damit überschritten die Zentralbankkäufe mehrfach die Marke von 1.000 Tonnen. Zugleich markierte das Jahr 2024 für Gold eines der stärksten Preisanstiegsjahre: plus 27,2 Prozent in Dollar, plus 35,6 Prozent in Euro.

Die geografische Verteilung dieser Käufe ist aufschlussreich. China, Polen und die Türkei führten die Nettokäufe der vergangenen Jahre an. Polens Zentralbank kaufte allein in der ersten Jahreshälfte 2024 so viel Gold wie kaum ein anderes Land. Goldman Sachs schätzte, dass China allein im September 2023 etwa 15 Tonnen Gold zu seinen Reserven hinzugefügt hat – offiziell wurde jedoch nur rund eine Tonne gemeldet. Die chinesische Zentralbank (PBOC) hatte seit November 2022 ihren Kaufzyklus auf viele aufeinanderfolgende Monate ausgedehnt. Zentralbanken akkumulieren Gold nicht für Rendite. Sie tun es, wenn sie das monetäre Umfeld als dauerhaft unter Stress stehend einschätzen.

Goldman Sachs bleibt bullisch auf Gold und prognostiziert einen Preisanstieg auf 5.400 Dollar je Unze bis Ende 2026. Manche Marktbeobachter halten in naher Zukunft sogar 7.000 Dollar für möglich. Das ist eine provokante Projektion – aber sie fällt in eine Phase, in der das Vertrauen in Papierwährungen durch monetäre Expansion, Haushaltsdefizite und geopolitische Fragmentierung systematisch ausgehöhlt wird.

Angebotsseite: Strukturelle Trägheit als Preistreiber

Die strukturelle Unterinvestition der vergangenen Dekade ist der Kern des aktuellen Superzyklus auf der Angebotsseite. Als die Rohstoffpreise nach dem Hoch von 2011 sanken, strichen Bergbauunternehmen und Energiekonzerne Investitionsprogramme. Die lange Durststrecke der 2010er-Jahre hat das Angebot auf einer Basis eingefroren, die fĂźr die heutige Nachfrage schlicht zu klein ist.

Selbst wenn heute weltweit neue Minen und Explorationsprojekte genehmigt wßrden, kämen viele davon nicht vor 2030 bis 2035 in die Produktion. Fßr Kupfer liegt die Zeitspanne von der Entdeckung bis zur ersten Produktion bei zehn bis sechzehn Jahren. Dazu kommen strukturelle Hßrden: stark konzentrierte Raffinierungskapazitäten, lange Genehmigungsverfahren, Finanzierungsengpässe bei kleineren Bergbauunternehmen und begrenzte Substitutions- und RecyclingmÜglichkeiten in kurz- und mittelfristigen Zeiträumen.

Dabei ist die geographische Konzentration des Angebots ein eigenständiges Risiko. China verarbeitet den Großteil der weltweit geförderten Seltenen Erden und hält eine dominante Position in der Batteriemetall-Lieferkette. Die Demokratische Republik Kongo liefert über 70 Prozent des weltweiten Kobalts. Chile dominiert die Kupferproduktion. Diese Konzentration bedeutet: Selbst ohne geopolitische Spannungen sind Versorgungsunterbrechungen einzelner Schlüssellieferanten systemische Risiken. In einem Umfeld, das von geopolitischer Fragmentierung geprägt ist, wird dieses Risiko zur Gewissheit.

Die IEA berechnet, dass bis 2040 Bergbauinvestitionen von rund 740 Milliarden Euro notwendig sind, um auch nur annähernd die für die Energiewende benötigten Rohstoffe bereitzustellen. Selbst optimistische Projektionen angekündigter Vorhaben decken nur 70 Prozent des Kupfer- und 50 Prozent des Lithiumbedarfs im Jahr 2035 – und das nur, wenn man nationale Klimaziele als Maßstab nimmt, nicht die ambitionierteren globalen Nettonull-Szenarien.

Vier Motoren, ein Zyklus – eine Strukturanalyse

Was den fßnften Superzyklus von seinen Vorgängern unterscheidet, ist nicht allein die Intensität der Nachfrage oder die Tiefe der Angebotsknappheit. Es ist die simultane Wirkung von vier strukturellen Treibern, die jeweils fßr sich genommen einen Superzyklus auslÜsen kÜnnten.

Die Energiewende erzeugt eine über Jahrzehnte wachsende Grundlastnachfrage nach Kupfer, Lithium, Seltenen Erden, Nickel und Silber. Selbst wenn die Energiepolitik in einzelnen Ländern schwankt – der physische Kern dieser Transformation ist unveränderlich: Erneuerbare Energien und Elektromobilität sind materialintensive Technologien. Mit der Physik lässt sich nicht verhandeln.

KI-Infrastruktur hat eine zweite Nachfragewelle ausgelöst, die in keiner einzigen Rohstoffprognose vor 2022 enthalten war. Die Skalierung von Rechenzentren, Energieversorgung und Netzanbindung läuft auf Jahrzehnte, nicht auf Quartale. Die Nachfrage nach Kupfer, Aluminium, Silber und Seltenen Erden aus diesem Sektor ist preisinelastisch – die Investitionen laufen unabhängig davon, wo der Kupferpreis gerade steht.

Geopolitik hat die Lieferketten dauerhaft umstrukturiert. Die Rückkehr zu den billigen, konzentrierten Versorgungsmodellen der 1990er- und 2000er-Jahre ist politisch nicht mehr gewollt und logistisch nicht mehr möglich. Versorgungssicherheit hat einen Preis – und dieser Preis wird in den kommenden Jahren in Form von Risikoaufschlägen in Rohstoffpreise eingepreist.

Gold reflektiert systemisches Misstrauen gegenüber Papierwährungen und fiskalischen Überdehnungen. Das Kaufverhalten der Zentralbanken zeigt, dass staatliche Akteure das Währungssystem unter Stress sehen – eine Einschätzung, die sich in der expansiven Geldpolitik der vergangenen Jahre, in explodierenden Staatsschulden und in der geopolitischen Fragmentierung begründet.

Keine dieser vier Kräfte ist vorßbergehend. Sie alle sind strukturell und auf mindestens ein Jahrzehnt angelegt. Zusammen bilden sie das materialstärkste Nachfrageregime, das die Weltwirtschaft je produziert hat.

Was der fĂźnfte Superzyklus fĂźr Unternehmen und Volkswirtschaften bedeutet

Für Unternehmen, die physische Rohstoffe beschaffen, verarbeiten oder in Produkten einsetzen, hat sich das Risikoprofil fundamental verändert. Versorgungsunterbrechungen sind keine seltenen Ausnahmen mehr – sie sind strukturelle Merkmale eines Marktes, der von mehreren simultanen Nachfragewellen, geopolitischer Fragmentierung und unzureichenden Angebotsinvestitionen geprägt ist.

Wer in der Logistik, im Maschinenbau, in der Elektronikindustrie, in der Chemie oder in der Energieversorgung tätig ist, sollte die Beschaffungsstrategie unter einem anderen Grundaxiom betrachten: Günstige Rohstoffe auf Abruf sind kein Standardszenario mehr, sondern das Ausnahmemodell einer vergangenen Ära. Die 2010er-Jahre mit ihren sinkenden Rohstoffpreisen waren kein Normalzustand, sie waren das Ergebnis eines Überschießens des Angebots nach dem chinesischen Boom. Diese Phase ist strukturell beendet.

Für Volkswirtschaften bedeutet der fünfte Superzyklus eine doppelte Herausforderung: einerseits die Importpreise für Industriemetalle und Energie, die trotz konjunktureller Schwankungen auf einem strukturell höheren Niveau verbleiben werden; andererseits die Notwendigkeit, eigene Rohstoffpositionen strategisch zu sichern. Länder und Wirtschaftsblöcke, die früh Lieferbeziehungen mit rohstoffreichen Regionen aufgebaut haben – sei es durch Handelsabkommen, Entwicklungsfinanzierungen oder direkte Investitionen in Minen – werden systematische Wettbewerbsvorteile erzielen.

Die historische Analyse der Superzyklus-Daten zeigt eine wiederkehrende Wahrheit: Die Angebotsseite holt stets auf, irgendwann. Die Preise normalisieren sich, neue Kapazitäten schließen die Lücken. Aber im Unterschied zu früheren Zyklen ist die Angebotsreaktion diesmal durch eine außergewöhnlich lange Liste von Hemmnissen verzögert: geologische Erschöpfung hochgradiger Lagerstätten, wachsende regulatorische Komplexität, ESG-Anforderungen an Bergbauunternehmen und der schon erwähnte jahrzehntelange Investitionsstau. Die Aufwärtsphase des fünften Superzyklus könnte deshalb länger dauern als jede seiner Vorgänger – und teurer werden.

 

Ihr Kontakt für Rohstoffe ⛏️ Globale Beschaffung 🚢🌐 & Handel 📦
Dmitry Kovalenko

Dmitry Kovalenko

Gerne stehe ich Ihnen als persĂśnlicher Berater zur VerfĂźgung.

Dmitry Kovalenko

Tel: +49 7348 4088 961

LinkedIn

 

 

 

Ihr Kontakt für Rohstoffe ⛏️ Globale Beschaffung 🚢🌐 & Handel 📦
Digital Pioneer - Konrad Wolfenstein

Konrad Wolfenstein

Gerne stehe ich Ihnen als persĂśnlicher Berater zur VerfĂźgung.

Konrad Wolfenstein

E-Mail: [email protected]

LinkedIn

 

 

 

Unsere globale Branchen- und Wirtschafts-Expertise in Business Development, Vertrieb und Marketing

Unsere globale Branchen- und Wirtschafts-Expertise in Business Development, Vertrieb und Marketing

Unsere globale Branchen- und Wirtschafts-Expertise in Business Development, Vertrieb und Marketing - Bild: Xpert.Digital

Branchenschwerpunkte: B2B, Digitalisierung (von KI bis XR), Maschinenbau, Logistik, Erneuerbare Energien und Industrie

Mehr dazu hier:

  • Xpert Wirtschaft Hub

Ein Themenhub mit Einblicken und Fachwissen:

  • Wissensplattform rund um die globale wie regionale Wirtschaft, Innovation und branchenspezifische Trends
  • Sammlung von Analysen, Impulsen und HintergrĂźnden aus unseren Schwerpunktbereichen
  • Ein Ort fĂźr Expertise und Informationen zu aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft und Technologie
  • Themenhub fĂźr Unternehmen, die sich zu Märkten, Digitalisierung und Brancheninnovationen informieren mĂśchten

Weitere Themen

  • EU‑Mercosur‑Abkommen: Lateinamerika als Bodenschatzkammer der EU? Lithium, Kupfer & Co – Goldrausch 2.0?
    EU‑Mercosur‑Abkommen: Lateinamerika als Bodenschatzkammer der EU? Lithium, Kupfer & Co – Goldrausch 2.0?...
  • Ölkrise & Solar-Boom: Wie der Krieg am Persischen Golf die globale Energiewende befeuert
    Ölkrise & Solar-Boom: Wie der Krieg am Persischen Golf die globale Energiewende befeuert...
  • Silicon Valley Ăźberschätzt? Warum Europas alte Stärke plĂśtzlich wieder Gold wert ist – KI trifft Maschinenbau
    Silicon Valley überschätzt? Warum Europas alte Stärke plötzlich wieder Gold wert ist – KI trifft Maschinenbau...
  • Der Iran-Krieg, das globale Wirtschafts-Beben und warum China, Japan, SĂźdkorea und Singapur mehr verlieren als der Rest der Welt
    Der Iran-Krieg, das globale Wirtschafts-Beben und warum China, Japan, SĂźdkorea und Singapur mehr verlieren als der Rest der Welt...
  • Die globale Energie-LĂźge: Warum das angebliche Scheitern der Energiewende nur ein Märchen ist
    Die globale Energie-Lßge: Warum das angebliche Scheitern der Energiewende nur ein Märchen ist...
  • BĂźrokratie-Falle „Gold Plating“: Warum Deutschland oft strenger ist, als die EU verlangt
    Bürokratie-Falle „Gold Plating“: Warum Deutschland oft strenger ist, als die EU verlangt...
  • DAX stĂźrzt ab, Ölpreis explodiert und Gold fällt im Krisenfall? Wie der Golfkrieg die Weltwirtschaft auf die Probe stellt
    DAX stürzt ab, Ölpreis explodiert und Gold fällt im Krisenfall? Wie der Golfkrieg die Weltwirtschaft auf die Probe stellt...
  • Bitcoin, Gold und Silber stĂźrzen ab: Was ist da los? Eine umfassende Ursachensuche
    Bitcoin, Gold und Silber stĂźrzen ab: Was ist da los? Eine umfassende Ursachensuche...
  • Energiekrise 2.0? USA-Israel-Iran-Krieg lĂśst Erdgaspreisschock aus: schärfster Preissprung seit dem Ukraine-Krieg
    Energiekrise 2.0? USA-Israel-Iran-Krieg lÜst Erdgaspreisschock aus: schärfster Preissprung seit dem Ukraine-Krieg...
Ihr Kontakt fĂźr Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel

 

Raw materials, global procurement & trade contact - Dmitry Kovalenko
  • Ihr Kontakt fĂźr Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel
  • • Ansprechpartner: Dmitry Kovalenko
  • • Tel: +49 7348 4088 961

 

Kontakt - Fragen - Hilfe - Konrad Wolfenstein / Xpert.Digital
  • Ihr Kontakt fĂźr Fragen & Hilfe
  • • Ansprechpartner: Konrad Wolfenstein
  • • E-Mail: [email protected]

 

Wirtschaft & Trrends – Blog / Analysen B2B-Beschaffung: Lieferketten, Handel, Marktplätze & KI-gestütztes Sourcing mit ACCIO.com Auftragsbeschaffung und Organisationsentwicklung: Vom klassischen Vertrieb zur strategischen Geschäftsfunktion Online wie Digital Marketing | Content Development | PR & Pressearbeit | SEO / SEM | Business Development️ Blog/Portal/Hub: Smart & Intelligent B2B - Industrie 4.0 -️ Maschinenbau, Bauindustrie, Logistik, Intralogistik - Produzierendes Gewerbe - Smart Factory -️ Smart Industry - Smart Grid - Smart Plant
  • Xpert.Digital Übersicht
  • Xpert.Digital SEO
Kontakt/Info
  • Kontakt – Pioneer Business Development Experte & Expertise
  • Kontaktformular
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
  • e.Xpert Infotainment
  • Infomail
  • Solaranlagen Konfigurator (alle Varianten)
  • Industrial (B2B/Business) Metaverse Konfigurator
MenĂź/Kategorien
  • Enterprise XR Solution Hub
  • Rohstoffe, Globale Beschaffung & Handel
  • Sino-Cooperation
  • Managed-AI Platform
  • KI-gestĂźtzte Gamification Plattform fĂźr interaktive Inhalte
  • LTW LĂśsungen
  • Logistik/Intralogistik
  • KĂźnstliche Intelligenz (KI) – AI-Blog, Hotspot und Content-Hub
  • Neue PV-LĂśsungen
  • Sales/Marketing Blog
  • Erneuerbare Energien
  • Robotics/Robotik
  • Neu: Wirtschaft
  • Heizsysteme der Zukunft – Carbon Heat System (Kohlefaser Heizungen) – Infrarotheizungen – Wärmepumpen
  • Smart & Intelligent B2B / Industrie 4.0 (u. a. Maschinenbau, Bauindustrie, Logistik, Intralogistik) – Produzierendes Gewerbe
  • Smart City & Intelligent Cities, Hubs & Columbarium – Urbanisierung LĂśsungen – Stadtlogistik Beratung und Planung
  • Sensorik und Messtechnik – Industrie Sensoren – Smart & Intelligent – Autonome & Automation Systeme
  • Fortschrittliche Metallfertigung & Verbindungstechnik
  • Augmented & Extended Reality – Metaverse PlanungsbĂźro / Agentur
  • Digital-Hub fĂźr Unternehmertum und Start-ups – Informationen, Tipps, Support & Beratung
  • Agri-Photovoltaik (Agrar-PV) Beratung, Planung und Umsetzung (Bau, Installation & Montage)
  • Überdachte Solarparkplätze: Solarcarport – Solarcarports – Solarcarporte
  • Energetische Sanierung und Neubau – Energieeffizienz
  • Stromspeicher, Batteriespeicher und Energiespeicher
  • Blockchain-Technologie
  • NSEO Blog fĂźr GEO (Generative Engine Optimization) und AIS Artificial Intelligence Search
  • Auftragsbeschaffung
  • Digital Intelligence
  • Digital Transformation
  • E-Commerce
  • Finanzen / Blog / Themen
  • Internet of Things
  • „Realitätscheck Politik“ (National Affairs Observer)
  • USA
  • China
  • Hub fĂźr Sicherheit und Verteidigung
  • Trends
  • In der Praxis
  • Vision
  • Cyber Crime/Data Protection
  • Social Media
  • eSports
  • Glossar
  • Gesunde Ernährung
  • Windkraft / Windenergie
  • Innovation & Strategie Planung, Beratung, Umsetzung fĂźr KĂźnstliche Intelligenz / Photovoltaik / Logistik / Digitalisierung / Finanzen
  • Cold Chain Logistics (Frischelogistik/KĂźhllogistik)
  • Solar in Ulm, um Neu-Ulm und um Biberach herum Photovoltaik Solaranlagen – Beratung – Planung – Installation
  • Franken / Fränkische Schweiz – Solar/Photovoltaik Solaranlagen – Beratung – Planung – Installation
  • Berlin und Berliner Umland – Solar/Photovoltaik Solaranlagen – Beratung – Planung – Installation
  • Augsburg und Augsburger Umland – Solar/Photovoltaik Solaranlagen – Beratung – Planung – Installation
  • Experten-Rat & Insider-Wissen
  • Presse – Xpert Pressearbeit | Beratung und Angebot
  • Tabellen fĂźr Desktop
  • B2B-Beschaffung: Lieferketten, Handel, Marktplätze & KI-gestĂźtztes Sourcing
  • XPaper
  • XSec
  • GeschĂźtzter Bereich
  • Vorabversion
  • English Version for LinkedIn

Š Juni 2026 Xpert.Digital / Xpert.Plus - Konrad Wolfenstein - Business Development