90 % organische Klicks: Die Wahrheit über das angebliche „SEO-Sterben“ – und was das für SEO-Strategien wirklich bedeutet
Xpert Pre-Release
Sprachauswahl 📢
Veröffentlicht am: 30. Januar 2026 / Update vom: 30. Januar 2026 – Verfasser: Konrad Wolfenstein

90 % organische Klicks: Die Wahrheit über das angebliche „SEO-Sterben“ – und was das für SEO-Strategien wirklich bedeutet – Bild: Xpert.Digital
Warum der organische Suche-Traffic (SEO) trotz ChatGPT, AI Overviews und dramatischer Prognosen nur minimal zurückgeht
Prognose-Check: Warum die Warnungen vor dem SEO-Kollaps bisher völlig falsch liegen
Warum Sie keine Angst vor AI Overviews haben müssen
„SEO ist tot“ – diese Schlagzeile begleitet die Branche fast so lange, wie es Suchmaschinen gibt. Doch mit dem rasanten Aufstieg von ChatGPT und der Einführung von Googles AI Overviews erreichte die Untergangsstimmung ein neues Level. Renommierte Analysten wie Gartner prognostizierten bereits einen Einbruch des Suchvolumens um 25 Prozent bis zum Jahr 2026. Die Angst vieler Marketer: Wenn die KI die Antwort direkt liefert, klickt niemand mehr auf die Webseite.
Doch werfen wir einen Blick auf die nackten Zahlen, zeigt sich ein verblüffend anderes Bild. Eine aktuelle, groß angelegte Analyse von Graphite und Similarweb, die Daten von über 40.000 der reichweitenstärksten US-Websites ausgewertet hat, entlarvt das Narrativ vom SEO-Kollaps als Mythos. Das Ergebnis: Der organische Suche-Traffic ist im Jahresvergleich lediglich um etwa 2,5 Prozent zurückgegangen – eine kaum spürbare Delle statt des erwarteten Absturzes.
Während die KI-Integration das Sucherlebnis zweifellos verändert, bleibt das Fundament stabil. Über 90 Prozent aller Klicks auf Google entfallen nach wie vor auf organische Ergebnisse. Dennoch ist dies kein Signal für ein einfaches „Weiter so“. Die Daten zeigen nämlich auch eine deutliche Verschiebung: Während große Marken und kommerzielle Anbieter stabil bleiben oder sogar wachsen, geraten mittlere Publisher und rein informative Inhalte zunehmend unter Druck.
Hier analysieren wir, warum die Suche trotz KI-Konkurrenz so widerstandsfähig ist, welche Branchen jetzt wirklich um ihre Klicks bangen müssen und warum SEO sich nicht verabschiedet, sondern zu einer neuen Disziplin namens „Search & Answer Optimization“ weiterentwickelt. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Strategie anpassen müssen, um in einer Welt aus KI-Antworten und klassischen Suchergebnissen weiterhin als Gewinner hervorzugehen.
Stimmt die Behauptung, dass SEO durch KI „praktisch tot“ ist?
Nein. Die verfügbaren Daten sprechen klar gegen das Narrativ vom „SEO-Kollaps“. Eine groß angelegte Analyse von Graphite in Zusammenarbeit mit Similarweb über mehr als 40.000 der größten US-Websites zeigt: Der organische Suche-Traffic ist im Jahresvergleich lediglich um etwa 2,5 Prozent zurückgegangen, nicht um 25 oder gar 50 Prozent. Diese Zahl bezieht sich auf organischen Traffic von Suchmaschinen zu Websites und widerspricht damit direkt den weit verbreiteten Untergangsszenarien.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Ein Rückgang von 2,5 Prozent ist messbar, aber angesichts der tektonischen Verschiebungen im Suchmarkt – KI-gestützte Antworten, Chatbots, neue Interfaces – eher ein Zeichen von Stabilität als von Zusammenbruch. Der Großteil des Web-Traffics über Suche existiert weiterhin, die Spielregeln verändern sich aber sichtbar.
Woher stammt die Zahl von nur 2,5 Prozent Rückgang des Suche-Traffics?
Die Zahl basiert auf einer quantitativen Auswertung von Similarweb-Daten, die Graphite für über 40.000 große US-Websites durchgeführt hat. Similarweb arbeitet mit einem sehr großen Datenpanel aus Hunderten Millionen Geräten, ergänzt durch ISP- und Carrier-Daten sowie direkte Messungen von teilnehmenden Websites. Diese externen Traffic-Schätzungen wurden zusätzlich mit First-Party-Daten aus der Google Search Console abgeglichen. Die Korrelation der Verläufe lag im Median bei etwa 0,86, was eine hohe Übereinstimmung mit real gemessenen Suchklicks signalisiert.
Damit handelt es sich nicht um eine Meinungsumfrage oder eine anekdotische Stichprobe einzelner Publisher, sondern um ein breit angelegtes, datengetriebenes Bild des US-Suchmarkts. Die Kernaussage: Statt eines dramatischen Absturzes ist es bislang eher eine milde Delle.
Aber Gartner prognostiziert doch einen Rückgang von 25 Prozent bis 2026. Wer hat jetzt recht?
Gartner formuliert eine Prognose, Graphite/SimiIarweb dokumentieren den Status quo. Gartner sagt: Bis 2026 könnte das Volumen traditioneller Suche um 25 Prozent sinken, vor allem, weil immer mehr Suchanfragen direkt von KI-gestützten Antwortsystemen (Chatbots, virtuelle Agenten, AI Overviews) beantwortet werden, ohne dass ein Klick auf eine Website erfolgt. Die Graphite-Analyse zeigt dagegen, dass Stand heute – also auf Basis der beobachteten Daten – der Rückgang bei rund 2,5 Prozent liegt.
Man kann das so lesen:
- Gartner beschreibt ein mögliches Zukunftsszenario, wenn KI-Antwortsysteme aggressiv weiter ausgebaut werden und sich das Nutzerverhalten entsprechend verschiebt.
- Die realen Nutzungsdaten bis jetzt stützen bisher eher die These einer schrittweisen, nicht abrupten Veränderung. Das Web und die klassische Suche sind noch weit davon entfernt, überflüssig zu sein.
Entscheidend für Website-Betreiber und SEO-Verantwortliche: Alarmismus im Sinne von „SEO verschwindet in zwei Jahren“ ist durch die aktuellen Zahlen nicht gedeckt. Was aber sehr wohl real ist, sind qualitative Veränderungen im Suchverhalten und in der Verteilung des Traffics – insbesondere je nach Branche und Art der Suchanfrage.
Nutzen die Leute jetzt wirklich Chatbots und LLMs statt Google?
LLMs und Chatbots haben klar an Bedeutung gewonnen, ersetzen Google aber nicht in der Breite. Die Analyse der Traffic-Daten zeigt: Der Traffic zu klassischen Suchmaschinen bleibt weitgehend stabil; bei Google stiegen die Besucherzahlen im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr sogar um rund 1,4 Prozent. Das bedeutet: Die Nutzer suchen weiterhin sehr intensiv über Suchmaschinen.
Allerdings ist die Grenze zwischen Google-Suche und KI-Nutzung in der Praxis unscharf geworden. Google integriert KI inzwischen massiv in das eigene Produkt: AI Overviews, KI-gestützte Zusammenfassungen, ein eigener AI-Mode und weitere Features basieren auf LLM-Technologie. Wenn ein Nutzer also „Google benutzt“, nutzt er zunehmend auch KI – nur eben eingebettet in das Sucherlebnis, nicht zwingend in einem separaten Chatbot wie ChatGPT.
Das Bild lässt sich so zusammenfassen: Der Kuchen „Suche“ ist weiterhin groß. KI verändert vor allem, wie die Stücke innerhalb dieses Kuchens verteilt sind – sprich: welche Antworten auf der Ergebnisseite Sichtbarkeit und Klicks erhalten.
Werden organische Suchergebnisse inzwischen von Anzeigen verdrängt?
Die Daten widersprechen der Vorstellung, dass Google organische Ergebnisse radikal zurückdrängt und fast nur noch Anzeigen zeigt. Laut der Analyse fließt zwar ein leicht höherer Anteil der Klicks in Anzeigen – die Klicks auf Ads stiegen um etwa 2,1 Prozent –, aber rund 90 Prozent aller Klicks von Google entfallen nach wie vor auf organische Ergebnisse. Der organische Bereich ist also immer noch ungefähr zehnmal größer als der Anzeigenbereich.
Für die Praxis bedeutet das: SEO bleibt der dominante Hebel für kostenlosen oder „earned“ Traffic aus Google. SEA/Ads sind wichtig und haben durch KI-Features zusätzliche Dynamik bekommen, aber sie haben die organische Suche keineswegs verdrängt. Vielmehr verschiebt sich das Verhältnis leicht, während Google versucht, über neue Anzeigenformate und KI-gestützte Platzierungen den Werbeumsatz zu optimieren.
Zerstören AI Overviews nicht trotzdem die Klickrate auf organische Ergebnisse?
AI Overviews haben einen spürbaren, aber kontextabhängigen Einfluss auf die Klickrate (CTR). Die Analyse zeigt:
- Wenn AI Overviews eingeblendet werden, sinkt die Klickrate auf organische Ergebnisse im Schnitt um etwa 35 Prozent.
- Allerdings erscheinen AI Overviews nur bei rund 30 Prozent der Suchanfragen.
- In etwa 80 Prozent der Fälle, in denen jetzt AI Overviews auftauchen, wurden früher Featured Snippets gezeigt – also ebenfalls Elemente, die die Klickrate bereits reduziert hatten.
Damit relativiert sich der vermeintliche Schockeffekt. Es stimmt: Dort, wo AI Overviews vorhanden sind, bekommen klassische organische Treffer weniger Klicks. Aber diese Situationen betreffen nur einen Teil der Suchanfragen und ersetzen teilweise bereits bestehende, ebenfalls klickreduzierende Features.
Hinzu kommt die Art der betroffenen Queries: AI Overviews dominieren vor allem bei informationalen Suchanfragen, also typischen Wissensfragen, „How-to“-Themen oder generellen Informationen. Hochwertige kommerzielle Keywords – etwa mit klarer Kauf- oder Vergleichsabsicht – bleiben vielfach weiterhin von AI Overviews verschont oder werden weniger stark beeinflusst. Für E-Commerce, B2B-Leadgenerierung und viele transaktionale Suchpfade ist der Impact daher geringer als für klassische Content-Publisher.
B2B Support und SaaS für SEO und GEO (KI-Suche) vereint: Die All-in-One-Lösung, für B2B-Unternehmen

B2B Support und SaaS für SEO und GEO (KI-Suche) vereint: Die All-in-One-Lösung, für B2B-Unternehmen - Bild: Xpert.Digital
KI-Suche verändert alles: Wie diese SaaS-Lösung Ihr B2B-Ranking für immer revolutioniert.
Die digitale Landschaft für B2B-Unternehmen befindet sich in einem rasanten Wandel. Angetrieben durch Künstliche Intelligenz werden die Spielregeln der Online-Sichtbarkeit neu geschrieben. Für Unternehmen war es schon immer eine Herausforderung, in der digitalen Masse nicht nur sichtbar, sondern auch für die richtigen Entscheidungsträger relevant zu sein. Klassische SEO-Strategien und das Management der lokalen Präsenz (GEO-Marketing) sind komplex, zeitaufwendig und oft ein Kampf gegen sich ständig ändernde Algorithmen und einen intensiven Wettbewerb.
Doch was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die diesen Prozess nicht nur vereinfacht, sondern ihn intelligenter, prädiktiver und weitaus effektiver macht? Hier kommt die Verknüpfung von spezialisiertem B2B-Support mit einer leistungsstarken SaaS-Plattform (Software as a Service) ins Spiel, die speziell für die Anforderungen von SEO und GEO im Zeitalter der KI-Suche entwickelt wurde.
Diese neue Generation von Tools verlässt sich nicht mehr nur auf manuelle Keyword-Analysen und Backlink-Strategien. Stattdessen nutzt sie künstliche Intelligenz, um Suchintentionen präziser zu verstehen, lokale Ranking-Faktoren automatisiert zu optimieren und Wettbewerbsanalysen in Echtzeit durchzuführen. Das Ergebnis ist eine proaktive, datengesteuerte Strategie, die B2B-Unternehmen einen entscheidenden Vorteil verschafft: Sie werden nicht nur gefunden, sondern als die maßgebliche Autorität in ihrer Nische und an ihrem Standort wahrgenommen.
Hier die Symbiose aus B2B-Support und KI-gestützter SaaS-Technologie, das SEO- und GEO-Marketing transformiert und wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann, um nachhaltig im digitalen Raum zu wachsen.
Mehr dazu hier:
Traffic-Krise oder große Chance? Wie KI die Karten im SEO neu mischt
Welche Websites gehören aktuell zu den Gewinnern, welche zu den Verlierern?
Der beobachtete Rückgang von 2,5 Prozent verteilt sich nicht gleichmäßig; es gibt erkennbare Verschiebungen zwischen Größenklassen und Branchen:
Gewinner und stabile Segmente:
- Die Top 10 der größten Websites verzeichneten sogar ein leichtes Plus beim SEO-Traffic von rund 1,6 Prozent. Große Plattformen, Marken und dominante Player können also ihre Sichtbarkeit halten oder sogar Ausbauten erreichen.
- Viele kleinere Nischen-Websites zeigen stabile oder sogar wachsende organische Zugriffe, oft, weil sie sehr spezifische Suchintentionen bedienen und in ihren Nischen besonders relevant sind.
- Branchen wie Bekleidung, Shopping und Marktplätze verzeichnen Zuwächse im Suche-Traffic. Das zeigt, dass transaktionale und kommerzielle Suchen nach wie vor in großem Umfang über klassische Suchmaschinen laufen.
Verlierer und stärker belastete Segmente:
- Der stärkste Rückgang konzentriert sich auf Websites im mittleren Segment, insbesondere Rang 100 bis 10.000. Diese Seiten haben oft eine gewisse Größe und Abhängigkeit von SEO, aber nicht die Brand-Power der absoluten Top-Player.
- Besonders betroffen sind Kategorien wie News, Gesundheit, Kochen und Unterhaltung, mit Rückgängen von zum Teil deutlich über 10 Prozent. Diese Themenfelder sind typisch informational und überschneiden sich stark mit dem Anwendungsfeld von AI Overviews und allgemeinen KI-Antworten.
Die strukturelle Botschaft: KI-gestützte Antworten graben vor allem diejenigen an, deren Geschäftsmodell auf massenhaftem, informationsorientiertem Content basiert, während stark kommerziell ausgerichtete oder transaktionale Angebote relativ robuster bleiben – insbesondere, wenn sie eine starke Marke aufbauen konnten.
Wie verlässlich sind die zugrunde liegenden Daten überhaupt?
Die Autoren der Analyse betonen zu Recht, dass sie auf großvolumige, quantitative Daten setzen statt auf subjektive Einschätzungen. Die wichtigsten Punkte:
- Similarweb nutzt ein sehr großes Panel von Hunderten Millionen Geräten, ergänzt durch Netzwerkpartner und direkte Messdaten.
- Analysiert wurden über 40.000 der größten US-Websites mit jeweils signifikantem Traffic-Volumen, sodass Ausreißer einzelner Sites wenig Gewicht haben.
- Die Genauigkeit der Similarweb-Schätzungen wurde durch Vergleich mit Google Search Console und Google Analytics geprüft; der Median der Korrelation lag bei 0,86, was für Trendanalysen als hoch angesehen werden kann.
Natürlich sind alle externen Messungen mit Schätzungen verbunden; absolute Zahlen können abweichen. Für die Fragestellung – ob der Traffic um 2,5 oder 25 Prozent fällt – reicht die Genauigkeit jedoch aus. Die Daten bilden robuste Trends ab und widerlegen Übertreibungen, die allein auf Einzelfällen oder unzureichenden Stichproben beruhen.
Wie lässt sich der scheinbare Widerspruch zwischen „stabilem“ Search-Traffic und sinkender Sichtbarkeit vieler Publisher erklären?
Auf Makro-Ebene zeigt sich die Suche erstaunlich robust, auf Mikro-Ebene erleben einige Segmente spürbare Einbrüche. Dafür gibt es mehrere Mechanismen:
- Umverteilung innerhalb der Suchergebnisseiten: KI-Elemente, AI Overviews, Produkt-Widgets, lokale Packs und andere SERP-Features beanspruchen Sichtbarkeit, sodass klassische organische Listings weniger Aufmerksamkeit und damit weniger Klicks bekommen – insbesondere bei informationalen Queries.
– Konzentration auf starke Marken: Große, bekannte Marken und Plattformen profitieren von höherem Vertrauen, besseren Nutzersignalen und oft auch technischen Ressourcen. Sie können sich im verschärften Wettbewerb um Top-Positionen und um Erwähnungen in AI Overviews besser durchsetzen als kleinere oder mittlere Publisher. - Zero-Click-Suchen: Ein wachsender Anteil von Suchanfragen wird direkt auf der Ergebnisseite beantwortet, sei es durch AI Overviews, direkte Antworten, Knowledge Panels oder andere Short-Answer-Formate. Für sichtbare Publisher bedeutet das weniger Klicks trotz stabilem oder wachsendem Suchvolumen.
Das Ergebnis fühlt sich für viele Publisher wie ein „Kollaps“ an, obwohl der Gesamtmarkt weiterhin groß ist. Es ist eher eine Verteilungs- und Sichtbarkeitskrise als ein Nachfrageeinbruch nach Suche.
Was bedeutet all das für die Zukunft von SEO – ist klassisches SEO noch sinnvoll?
Klassisches SEO im Sinne von „reine Keyword-Optimierung auf blaue Links“ verliert an Exklusivität, aber nicht an Relevanz. Die Rolle von SEO verschiebt sich:
- SEO bleibt zentral, um in organischen Ergebnissen Sichtbarkeit zu erzielen, insbesondere bei kommerziellen und transaktionalen Suchanfragen.
- Zusätzlich wird es wichtiger, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI-Systemen verstanden, zitiert und als vertrauenswürdige Quelle ausgewählt werden können – Stichwort: „Optimieren für AI Overviews und LLM-Antworten“.
- Technische Exzellenz, saubere Informationsarchitektur, klare Entitäten-Strukturierung und hohe inhaltliche Qualität werden noch entscheidender, weil KI-Systeme immer stärker darauf trainiert werden, robuste, konsistente und geprüfte Quellen zu bevorzugen.
Von „SEO ist tot“ kann also keine Rede sein. SEO entwickelt sich eher zu „Search & Answer Optimization“: Sichtbarkeit nicht nur in klassischen SERPs, sondern auch in den KI-generierten Antworten und neuen Suchinterfaces.
Was sollten Unternehmen, Publisher und Marken jetzt konkret tun?
Drei strategische Leitlinien zeichnen sich ab:
Erstens sollten sie die Hysterie aus der Diskussion nehmen und auf eigene Daten schauen. Wer seine Search Console, Analytics- und Revenue-Daten nüchtern analysiert, erkennt oft, dass sich zwar Muster und Kanalmixe verändern, der Kanal „organische Suche“ aber in vielen Fällen weiterhin tragend bleibt.
Zweitens gilt es, die eigene Abhängigkeit von rein informationalem Traffic ohne klare Monetarisierung zu hinterfragen. Bereiche wie News, Rezepte, einfache Ratgebertexte oder allgemeine Gesundheitsinformationen stehen besonders stark im Wettbewerb mit KI-Antworten. Hier braucht es differenziertere Geschäftsmodelle, stärkere Markenbildung, Community-Ansätze oder zusätzliche Mehrwerte, die über reine Informationsvermittlung hinausgehen.
Drittens sollten Unternehmen ihre SEO-Strategie für eine KI-geprägte Suchwelt ausrichten. Dazu gehören unter anderem:
- Konzentration auf transaktionale, kommerzielle und problemorientierte Keywords mit klarer Business-Relevanz
- Aufbau von Autorität und Markenstärke, um sowohl im klassischen Ranking als auch in AI Overviews als Quelle bevorzugt zu werden
- Verbesserung von Struktur, Schema-Markup und Entitäten, um Inhalte maschinenverständlich und zitierfähig zu machen
- Starke Inhalte entlang der gesamten Customer Journey, nicht nur als Traffic-Magnet, sondern als Fundament für Vertrauen und Konversion
Die zentrale Schlussfolgerung: SEO wandelt sich, aber es bricht nicht zusammen. Wer die Veränderungen versteht und seine Strategie entsprechend anpasst, kann auch im KI-Zeitalter substanzielle Sichtbarkeit und organischen Traffic erzielen.
Was ist das übergeordnete Ergeb nis aus den aktuellen Daten?
Die dramatische Erzählung „KI killt SEO“ hält einer datenbasierten Prüfung nicht stand. Der organische Suche-Traffic ist im aggregierten Bild nur moderat zurückgegangen, Suchmaschinen sind weiterhin hoch frequentierte Einstiegspunkte ins Web, und 90 Prozent der Google-Klicks entfallen immer noch auf organische Ergebnisse. Die echte Veränderung spielt sich in der Verteilung innerhalb der Suchergebnisseiten, in der Art der Suchanfragen und in der Rollenverteilung zwischen Informations- und Transaktionssuchen ab.
Für kommerzielle Anbieter, E-Commerce, Marktplätze und starke Marken bleibt die organische Suche ein dominanter, hoch relevanter Kanal. Publisher mit primär informationalen Inhalten und mittlere Generalisten-Sites spüren dagegen besonders stark, wie KI-Antworten und SERP-Features ihre Klickraten unter Druck setzen.
Kurz gesagt: SEO ist nicht tot, aber naives „Weiter so“ ist es. Wer Suchverhalten, KI-Integration und eigene Daten ernst nimmt, kann die aktuellen Verschiebungen als Anpassungsauftrag verstehen – nicht als Grabrede.
Ihr globaler Marketing und Business Development Partner
☑️ Unsere Geschäftssprache ist Englisch oder Deutsch
☑️ NEU: Schriftverkehr in Ihrer Landessprache!
Gerne stehe ich Ihnen und mein Team als persönlicher Berater zur Verfügung.
Sie können mit mir Kontakt aufnehmen, indem Sie hier das Kontaktformular ausfüllen oder rufen Sie mich einfach unter +49 7348 4088 965 an. Meine E-Mail Adresse lautet: wolfenstein∂xpert.digital
Ich freue mich auf unser gemeinsames Projekt.
☑️ KMU Support in der Strategie, Beratung, Planung und Umsetzung
☑️ Erstellung oder Neuausrichtung der Digitalstrategie und Digitalisierung
☑️ Ausbau und Optimierung der internationalen Vertriebsprozesse
☑️ Globale & Digitale B2B-Handelsplattformen
☑️ Pioneer Business Development / Marketing / PR / Messen
🎯🎯🎯 Profitieren Sie von der umfangreichen, fünffachen Expertise von Xpert.Digital in einem umfassenden Servicepaket | BD, R&D, XR, PR & Digitale Sichtbarkeitsoptimierung

Profitieren Sie von der umfangreichen, fünffachen Expertise von Xpert.Digital in einem umfassenden Servicepaket | R&D, XR, PR & Digitale Sichtbarkeitsoptimierung - Bild: Xpert.Digital
Xpert.Digital verfügt über tiefgehendes Wissen in verschiedenen Branchen. Dies erlaubt es uns, maßgeschneiderte Strategien zu entwickeln, die exakt auf die Anforderungen und Herausforderungen Ihres spezifischen Marktsegments zugeschnitten sind. Indem wir kontinuierlich Markttrends analysieren und Branchenentwicklungen verfolgen, können wir vorausschauend agieren und innovative Lösungen anbieten. Durch die Kombination aus Erfahrung und Wissen generieren wir einen Mehrwert und verschaffen unseren Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Mehr dazu hier:
📈🔵 Auftragsbeschaffung und Organisationsentwicklung: Vom klassischen Vertrieb zur strategischen Geschäftsfunktion💡
Xpert.Digital unterstützt Unternehmen in dieser komplexen Transformation. Sei es beim grundlegenden Aufbau einer modernen Auftragsbeschaffungs-Funktion oder bei der Optimierung bestehender Prozesse. Mit umfassendem Know-how aus Marketing, Sales, Datenanalyse, digitaler Transformation und Organisationsentwicklung begleiten wir Ihr Unternehmen zur strategischen Neupositionierung. Unser Ansatz ist dabei ganzheitlich: Wir optimieren nicht nur Prozesse, sondern entwickeln auch die Menschen und die Organisationskultur, die notwendig sind, um nachhaltige, messbare Erfolge zu erzielen.
Mehr dazu hier:




















