Das Robotik KI-System “Helix” von Figure AI für humanoide Roboter – ein Vision-Language-Action (VLA) Modell
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Veröffentlicht am: 28. Februar 2025 / Update vom: 28. Februar 2025 – Verfasser: Konrad Wolfenstein
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Das Robotik KI-System “Helix” von Figure AI für humanoide Roboter – ein Vision-Language-Action (VLA) Modell – Bild: Xpert.Digital
Helix: Das KI-System, das humanoide Roboter auf ein neues Level bringt
Kurzfassung: Vision, Sprache, Bewegung: Helix als Meilenstein in der Robotik
Helix ist ein innovatives KI-System für humanoide Roboter, das von Figure AI entwickelt wurde. Es handelt sich um ein Vision-Language-Action (VLA) Modell, das visuelle Wahrnehmung, Sprachverständnis und präzise motorische Steuerung in einem einzigen System vereint. Helix markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung flexibler Robotersysteme für unstrukturierte Umgebungen wie Haushalte. Mit seiner Fähigkeit, komplexe Aufgaben ohne vorheriges Training auszuführen, könnte es die Interaktion zwischen Mensch und Maschine revolutionieren.
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Fähigkeiten von Helix
- Echtzeit-Steuerung des gesamten Oberkörpers humanoider Roboter, einschließlich 35 Bewegungsachsen
- Verarbeitung von Spracheingaben und visuellen Informationen zur Ausführung komplexer Aufgaben
- Erkennung und Handhabung unbekannter Objekte ohne spezifisches Training
- Zusammenarbeit zwischen mehreren Robotern bei der Ausführung von Aufgaben
- Ausführung von Haushaltsaufgaben wie das Einräumen eines Kühlschranks
Technische Details
Besteht aus zwei Hauptkomponenten:
- Ein multimodales Sprachmodell mit 7 Milliarden Parametern (7-9 Hz)
- Eine Bewegungs-KI mit 80 Millionen Parametern (200 Hz)
- Trainiert mit nur 500 Stunden überwachtem Training
- Läuft auf energieeffizienten eingebetteten GPUs
Größte Konkurrenten
- Google DeepMind: Entwickelt ähnliche VLA-Modelle wie RT-2
- Meta: Arbeitet an fortschrittlichen humanoiden Robotern
- Apple: Ebenfalls im Rennen um die Entwicklung fortschrittlicher KI-Humanoiden
- OpenAI: Ehemaliger Partner von Figure AI, nun Konkurrent im Bereich der KI-Entwicklung
Google DeepMind
Google DeepMind hat mit RT-2 (Robotics Transformer 2) ein bahnbrechendes Vision-Language-Action (VLA) Modell vorgestellt. RT-2 ermöglicht es Robotern, neue Aufgaben ohne spezifisches Training auszuführen, indem es Konzepte aus Text- und Bilddaten des Internets lernt und in robotische Aktionen umsetzt. In Tests zeigte RT-2 eine deutlich verbesserte Leistung bei neuartigen Aufgaben im Vergleich zum Vorgängermodell RT-1.
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Meta
Meta investiert stark in die Entwicklung von KI-gesteuerten humanoiden Robotern. Das Unternehmen hat ein neues Team innerhalb seiner Reality Labs Division gegründet, das sich auf die Forschung und Entwicklung von Robotern für Verbraucher konzentriert. Meta plant, KI-Systeme, Sensoren und Softwareplattformen zu entwickeln, die auch von anderen Herstellern genutzt werden können.
Apple
Apple erforscht ebenfalls sowohl humanoide als auch nicht-humanoide Roboter-Designs. Das Unternehmen befindet sich jedoch noch in einer frühen Entwicklungsphase. Der Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert eine mögliche Massenproduktion frühestens für 2028. Apple konzentriert sich dabei besonders auf die Interaktion zwischen Menschen und Robotern.
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OpenAI
OpenAI, ehemaliger Partner von Figure AI, baut eine eigene Robotikabteilung auf und beschäftigt sich mit Robotern als Verkörperung künstlicher Intelligenz in der realen Welt. Das Unternehmen konkurriert nun direkt mit Google DeepMind und anderen im Bereich der KI-Entwicklung für Robotik.
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Mehr dazu hier:
Helix: Differenzierung im Vergleich zu anderen KI-Systemen für Roboter
Innovatives VLA-Model: Helix verbindet Wahrnehmung, Sprache und Bewegung
Die jüngste Einführung von Helix durch Figure AI markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Robotik-KI-Landschaft. Dieses innovative Vision-Language-Action (VLA) Modell hebt sich durch mehrere wegweisende Eigenschaften von bestehenden Systemen ab und etabliert neue Maßstäbe für die Steuerung humanoider Roboter. Helix vereint visuelle Wahrnehmung, Sprachverständnis und präzise Bewegungssteuerung in einem integrierten System, das speziell für die Herausforderungen der physischen Robotik konzipiert wurde.
Einzigartige Dual-System-Architektur
Der wohl signifikanteste Unterschied zwischen Helix und anderen KI-Systemen für Roboter liegt in seiner innovativen Zwei-Komponenten-Architektur. Diese Dual-System-Struktur löst ein fundamentales Problem der Robotik-KI.
System 1 und System 2: Eine komplementäre Intelligenz
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen verwendet Helix zwei komplementäre Systeme, die zusammen eine einzigartige Balance zwischen Universalität und Geschwindigkeit erreichen. System 2 (S2) ist ein multimodales Sprachmodell mit 7 Milliarden Parametern, das mit einer Frequenz von 7-9 Hz arbeitet und als das analytische “Gehirn” des Roboters fungiert. Es verarbeitet visuelle Daten und Sprachbefehle, interpretiert die Umgebung und entscheidet, welche Aktionen ausgeführt werden sollen.
Komplementär dazu arbeitet System 1 (S1), eine schnelle, reaktive visuo-motorische Steuerungseinheit mit 80 Millionen Parametern. Diese Komponente übersetzt die vom S2 gelieferten semantischen Informationen in präzise, kontinuierliche Roboteraktionen mit einer beeindruckenden Frequenz von 200 Hz. Figure AI erklärt dazu, dass frühere Ansätze entweder an mangelnder Universalität oder Geschwindigkeit scheiterten: “Die Verwendung von VLM (Visual Large Language Model) ist zwar universell, aber nicht schnell, und die Verwendung von visuellen Bewegungsstrategien für Roboter ist schnell, aber nicht universell”. Helix überwindet diese Dichotomie durch seine duale Struktur.
Diese Architektur unterscheidet sich grundlegend von anderen bekannten VLA-Modellen wie Google DeepMinds RT-2, das zwar ebenfalls visuelle Daten und Sprachbefehle kombiniert, jedoch keine vergleichbare Zweiteilung aufweist.
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Umfassende Kontrollfähigkeiten
Kontrolle über 35 Freiheitsgrade
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Helix ist seine Fähigkeit, 35 Freiheitsgrade gleichzeitig zu koordinieren. Diese umfassende Kontrolle ermöglicht präzise Steuerung des gesamten humanoiden Oberkörpers, einschließlich Handgelenke, Torso, Kopf und einzelner Finger mit hoher Geschwindigkeit. Diese Kontrollfähigkeit übertrifft die meisten bestehenden Systeme und erlaubt komplexe Manipulationsaufgaben, die ein hohes Maß an Feinmotorik erfordern.
Objekt-Generalisierung und Lernen
Universelle Objekterkennung ohne spezifisches Training
Eine herausragende Eigenschaft von Helix ist die Fähigkeit, praktisch jeden kleinen Haushaltsgegenstand zu erkennen und zu handhaben, ohne zuvor auf dessen spezifische Eigenschaften trainiert worden zu sein. Diese weitreichende Generalisierungsfähigkeit ermöglicht es dem System, tausende von Objekten mit unterschiedlichen Formen, Größen, Farben und Materialeigenschaften zu handhaben.
Im Gegensatz zu vielen anderen KI-Robotersystemen, die für jede neue Aufgabe oder jeden neuen Objekttyp neu programmiert oder trainiert werden müssen, kann Helix sich an verschiedene Situationen anpassen und auf natürliche Sprachbefehle reagieren. Dies stellt einen Paradigmenwechsel dar, da das System ein einziges neuronales Netzwerk verwendet, um alle Verhaltensweisen zu erlernen – wie das Aufnehmen und Ablegen von Gegenständen, die Verwendung von Schubladen und Kühlschränken sowie die roboterübergreifende Interaktion – ohne aufgabenspezifische Feinabstimmung.
Multi-Roboter-Koordination
Einzigartige Zusammenarbeitsfähigkeiten
Helix ist das erste VLA-Modell, das in der Lage ist, gleichzeitig zwei Roboter zu steuern und deren Zusammenarbeit zu ermöglichen. Diese Fähigkeit erlaubt es den Robotern, komplexe Aufgaben gemeinsam zu lösen, bei denen sie sich Objekte reichen und ihre Bewegungen koordinieren müssen. Besonders bemerkenswert ist die fast menschlich wirkende Kommunikation zwischen den Robotern durch Kopfnicken und Blickkontakt.
Diese Form der Koordination stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber herkömmlichen Systemen dar, bei denen typischerweise jeder Roboter einzeln gesteuert wird oder spezifisch für bestimmte Rollen trainiert werden muss. Mit Helix verwenden beide Roboter dieselben Modellgewichte, ohne dass individuelle Anpassungen erforderlich sind.
Trainingseffizienz und Implementierung
Minimaler Trainingsbedarf, maximale Leistung
Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt in der bemerkenswerten Effizienz des Trainingsprozesses. Mit lediglich 500 Stunden qualitativ hochwertiger, teleoperierter Trainingsdaten wurde Helix entwickelt, was erheblich weniger ist als bei vergleichbaren Ansätzen, die oft Tausende von Stunden spezifischer Demonstrationen benötigen. Diese Effizienz unterstreicht nicht nur die technische Raffinesse des Systems, sondern auch seine wirtschaftliche Machbarkeit für kommerzielle Anwendungen.
Embedded-fähige Verarbeitung
Anders als viele Robotik-KI-Systeme, die auf leistungsstarke externe Server angewiesen sind, läuft Helix vollständig auf eingebetteten, energieeffizienten GPUs innerhalb der Roboter. Diese On-Board-Verarbeitung eliminiert die Notwendigkeit einer konstanten Verbindung zu externen Rechenressourcen und macht den Roboter autonomer und flexibler in verschiedenen Umgebungen.
Strategische Differenzierung
Vertikale Integration statt generischer KI-Modelle
Figure AI hat sich strategisch von anderen Unternehmen abgesetzt, indem es die Zusammenarbeit mit OpenAI beendete und eine vertikal integrierte Strategie verfolgt, bei der sowohl Hardware als auch Software intern entwickelt werden. CEO Brett Adcock erklärte, dass generische KI-Modelle nicht ausreichen, um die Anforderungen von “embodied AI” – also KI in physischen Robotern – zu erfüllen. Diese Entscheidung unterstreicht den Ansatz, maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Herausforderungen der Robotik zu entwickeln, anstatt auf allgemeine KI-Modelle zu setzen.
Anwendungsorientierung
Fokus auf Haushaltseinsatz
Während viele Akteure der Branche sich derzeit auf industrielle oder arbeitsplatzbezogene Roboteranwendungen konzentrieren, verfolgt Figure AI mit Helix einen strategisch überraschenden Ansatz mit Fokus auf Haushaltsrobotik. Die Fähigkeit der Roboter, alltägliche Tätigkeiten wie das Sortieren von Lebensmitteln, das Einräumen des Kühlschranks oder das Handhaben verschiedenster Haushaltsgegenstände zu erledigen, zielt auf einen Markt ab, der von anderen Akteuren oft als zu komplex für den Einstieg betrachtet wird.
Multi-Roboter-Koordination: Der Schlüssel zur nächsten Robotik-Generation
Helix hebt sich durch seine Dual-System-Architektur, umfassende Kontrollfähigkeiten, bemerkenswerte Generalisierungsfähigkeit und Multi-Roboter-Koordination deutlich von anderen KI-Systemen für Roboter ab. Mit seinem effizienten Trainingsprozess, der Embedded-Verarbeitung und dem strategischen Fokus auf Haushaltsanwendungen repräsentiert es einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung humanoider Roboter. Während andere Systeme wie Google DeepMinds RT-2 ähnliche Ansätze der Kombination von visuellen Daten und Sprachbefehlen verfolgen, bietet Helix durch seine einzigartige Architektur und seinen integrierten Entwicklungsansatz differenzierende Vorteile, die es zu einem Vorreiter in der nächsten Generation von KI-gesteuerten Robotern machen.
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