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Die Welt im November 2025: Katerstimmung, Kaufrausch und der harte Boden der Tatsachen

Die Welt im November 2025: Katerstimmung, Kaufrausch und der harte Boden der Tatsachen

Die Welt im November 2025: Katerstimmung, Kaufrausch und der harte Boden der Tatsachen – Bild: Xpert.Digital

Nach dem Gipfel-Marathon: Während die USA shoppen, kämpft Europa gegen die Bedeutungslosigkeit

Der leise Sieger der Woche: Wie Peking das Machtvakuum nach dem G20-Gipfel eiskalt nutzt

Die letzte Novemberwoche des Jahres 2025 markiert einen spürbaren Bruch im globalen Takt. Nachdem die Weltöffentlichkeit wochenlang gebannt auf die diplomatische Bühne starrte – erst beim Klimagipfel COP30 im brasilianischen Belém, dann beim G20-Gipfel in Südafrika –, kehrte in der Woche vom 24. bis 28. November eine ernüchternde Stille ein. Es ist die klassische „Woche danach“: Der diplomatische Zirkus ist weitergezogen, die Scheinwerfer sind erloschen, und zurück bleiben die unbezahlten Rechnungen und vagen Versprechen.

Während sich die Vereinigten Staaten pünktlich zu Thanksgiving in ihr kulturelles Schneckenhaus zurückziehen und beim Black Friday den Konsum zelebrieren, als gäbe es kein Morgen, erwachen Europa und Asien in einer veränderten Realität. Die EU, einst Taktgeber globaler Standards, findet sich in einer defensiven Rolle wieder, eingeklemmt zwischen dem Desinteresse Washingtons und dem selbstbewussten Pragmatismus des „Global South“.

Besonders in Deutschland weicht die Aufbruchstimmung nach der Wahl im Frühjahr nun der rauen Wirklichkeit des Winters. Die neue Bundesregierung steht vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe: Die Haushaltsdebatte 2026 zwingt dazu, internationale Zusagen mit nationalen Sparzwängen in Einklang zu bringen.

Diese Analyse beleuchtet eine Welt im Übergang: Von der großen Bühne der Diplomatie hinein in die Mühen der Ebene, wo sich entscheidet, ob die Beschlüsse von Belém und Südafrika das Papier wert sind, auf dem sie stehen – oder ob die Weltregionen weiter auseinanderdriften.

America First, Europe Last? Was die Stille nach den Gipfeln über die neue Weltordnung verrät

Diese Woche war weltweit geprägt vom „Kater“ nach dem Gipfel-Marathon (COP30 in Brasilien und G20 in Südafrika), der direkt in die ruhigere Phase um Thanksgiving überging.

Die Welt in der Woche danach

Die Woche stand im Schatten zweier gerade beendeter Großereignisse: Die COP30 in Belém (geendet am 21.11.) und der G20-Gipfel in Südafrika (22.–23.11.). Während in den USA das öffentliche Leben durch Thanksgiving (27.11.) zum Erliegen kam, rangen Europa und Asien mit der Umsetzung der Gipfelbeschlüsse. In Deutschland dominierte der erste harte Realitätscheck für die seit Frühjahr amtierende neue Bundesregierung beim Thema Haushalt 2026.

Xpert Analyse: Was aktuell ‚wichtig‘ ist, hängt oft stark davon ab, auf welchem Kontinent man morgens die Zeitung aufschlägt. Um diese unterschiedlichen Realitäten greifbar zu machen, haben wir eine Auswahl an Themen getroffen, die strikt aus der Perspektive ihrer jeweiligen Region betrachtet werden: Was bewegt die Menschen in den USA? Worüber diskutiert man in Brüssel und Berlin? Welche Schlagzeilen dominieren in Asien und speziell in China?

Unser Ziel ist es, Außenstehenden einen authentischen Einblick in den regionalen Diskurs zu geben. Diese Übersicht soll dabei helfen, die spezifischen ‚Medienblasen‘ zu verlassen und nachzuvollziehen, welche Themen in den jeweiligen Gesellschaften gerade die höchste Dringlichkeit besitzen.

USA: Thanksgiving & “America First” Stimmung

  • Fokus: Innenpolitik, Konsum (Black Friday), Desinteresse an multilateralen Abkommen.
  • Wahrnehmung: In den USA war diese Woche fast ausschließlich innenpolitisch geprägt. Nach dem G20-Gipfel am Wochenende, der in US-Medien oft als “ineffektiv” oder “fernab amerikanischer Interessen” dargestellt wurde, drehte sich ab Mittwoch alles um Thanksgiving.

Themen:

  • Black Friday (28.11.): Die Woche endete mit dem Black Friday, der als wichtiger Indikator für die US-Wirtschaft unter der neuen Administration gilt. Analysten schauten genau hin: Sitzt das Geld trotz Inflation locker?
  • Post-Gipfel-Stille: Die Ergebnisse der COP30 aus Belém spielten in der breiten US-Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Die politische Debatte in Washington konzentrierte sich darauf, welche internationalen Klimaverpflichtungen man nicht einhalten oder neu verhandeln werde.
  • Artemis II Verzögerung: Die Enttäuschung über die (schon früher im Jahr verkündete) Verschiebung der Mondmission auf Februar 2026 hallte noch nach, da man sich ursprünglich einen Start noch 2025 erhofft hatte.

Europäische Union (EU): Die Suche nach Souveränität

  • Fokus: Umsetzung der COP30-Ziele, strategische Autonomie, Sorge um transatlantische Beziehungen.
  • Wahrnehmung: In Brüssel herrschte Ernüchterung. Die EU hatte versucht, sich auf der COP30 und dem G20-Gipfel als „Brückenbauer“ zu positionieren, stieß aber auf die harte Realität einer multipolaren Welt, in

der der “Global South” (angeführt von Brasilien und Südafrika) die Agenda diktierte.

Themen:

  • Klimafinanzierung: Das Hauptthema in den EU-Hauptstädten war die Frage, wie die in Belém zugesagten Gelder für den Waldschutz (Amazonas-Fonds) im EU-Haushalt abgebildet werden sollen.
  • Handel: Sorge bereitete die protektionistische Haltung der USA. Die EU-Kommission arbeitete in dieser Woche intensiv an Notfallplänen für mögliche neue Zölle, die für 2026 erwartet werden.

 

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Erste Winterprüfung für Berlin: Schafft die neue Koalition den Spagat zwischen Schuldenbremse und Wachstum?

Deutschland: Realitätscheck für die neue Regierung

  • Fokus: Bundeshaushalt 2026, Energiepreise, die „erste Winterprüfung“.
  • Wahrnehmung: Deutschland blickte diese Woche stark nach innen. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 und der Regierungsbildung im Mai ist dies der erste Winter der neuen Koalition (vermutlich CDU-geführt). Die Flitterwochen sind vorbei.

Themen:

  • Haushaltswoche: Traditionell Ende November, war die Debatte um den Haushalt 2026 in vollem Gange. Die Regierung musste erklären, wie sie die Wahlversprechen (Wirtschaftsförderung) mit der Schuldenbremse und den neuen internationalen Finanzzusagen (G20/COP30) in Einklang bringt.
  • Energie: Mit den sinkenden Temperaturen Ende November rückte die Versorgungssicherheit wieder in den Fokus. Die Medien diskutierten intensiv, ob die neuen Energiepartnerschaften (z.B. mit afrikanischen Staaten, die auf dem G20-Gipfel vertieft wurden) schnell genug Früchte tragen.
  • Wirtschaft: Die deutsche Industrie wartete gespannt auf Impulse. Der Fokus lag auf der Frage: Kann Deutschland vom “Green Deal”-Nachfolger der EU profitieren, oder wandern Firmen weiter in die USA/Asien ab?

Asien (Allgemein): Pragmatismus und regionale Stabilität

  • Fokus: APEC-Nachlese, wirtschaftliche Integration, Balanceakt zwischen USA und China.
  • Wahrnehmung: Asien blickte noch immer auf den APEC-Gipfel in Südkorea (Ende Oktober/Anfang November) zurück, dessen Ergebnisse nun in konkrete Handelspolitik übersetzt wurden. Die Region wirkte in dieser Woche als der stabilste Pol der Weltwirtschaft.

Themen:

  • Südkoreas Rolle: Nach der erfolgreichen Ausrichtung des APEC-Gipfels in Gyeongju festigte Südkorea seine Rolle als technologischer Hub. In dieser Woche wurden mehrere große Halbleiter-Kooperationen finalisiert.
  • Reaktion auf G20: Viele asiatische Schwellenländer begrüßten den Fokus des südafrikanischen G20-Gipfels auf den globalen Süden, forderten in dieser Woche aber “Taten statt Worte” bei der Reform der Weltbank und des IWF.

China: Der “leise” Führungsanspruch

  • Fokus: Technologieführerschaft, Klimadiplomatie, Jahresendrallye der Wirtschaft.
  • Wahrnehmung: China nutzte die Woche, um sich als verlässliche Alternative zu den volatilen USA zu präsentieren. Nachdem China auf der COP30 in Brasilien eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen eingenommen hatte, feierten die Staatsmedien den “Sieg des Multilateralismus chinesischer Prägung”.

Themen:

  • Wirtschaftsziele: Ende November begann der Endspurt, um die Wachstumsziele für 2025 zu erreichen. Der Fokus lag auf der Binnennachfrage und High-Tech-Exporten (EVs, Solar), ungeachtet westlicher Zölle.
  • Diplomatie: Peking betonte in dieser Woche die “Süd-Süd-Kooperation”. Die Abwesenheit einiger westlicher Spitzenpolitiker bei bestimmten Formaten wurde genutzt, um die Beziehungen zu Afrika und Lateinamerika (BRICS+) zu vertiefen.

 

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